Brandschutzverglasungen F30 / EI30
Brandschutzverglasungen F30 / EI30 sind feuerhemmende Brandschutzverglasungen und bieten einen geprüften Feuerwiderstand von mindestens 30 Minuten. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo feuerhemmende Bauteile gefordert sind und gleichzeitig Transparenz sowie Lichtdurchlässigkeit erhalten bleiben sollen. F30-Verglasungen ermöglichen moderne architektonische Lösungen für Innenwände, Flure, Rettungswege und brandabschnittsbildende Bereiche, ohne auf geprüften baulichen Brandschutz zu verzichten.
Als erfahrene Brandschutzfirma Berlin fertigen wir in unserer eigenen Produktion in Hennigsdorf bei Berlin maßgeschneiderte Brandschutzverglasungen F30 / EI30 aus Aluminium, Holz und als rahmenlose Ganzglaslösungen – individuell abgestimmt auf die Anforderungen des jeweiligen Bauvorhabens. Als Hersteller und Fachbetrieb begleiten wir Ihr Projekt von der technischen Planung über die Fertigung bis zur fachgerechten Montage vor Ort.
Unsere F30-Verglasungen werden termingerecht produziert, durch erfahrene Brandschutzmonteure montiert und als geprüftes Gesamtsystem entsprechend der jeweiligen bauaufsichtlichen Anforderungen ausgeführt. Auch bei späteren Beschädigungen, beispielsweise durch Glasbruch oder mechanische Einwirkungen, übernehmen unsere qualifizierten Brandschutztechniker die fachgerechte Reparatur oder den Austausch einzelner Brandschutzgläser.
So entstehen langlebige Brandschutzlösungen, die geprüfte Sicherheit, hochwertige Verarbeitung und moderne Architektur miteinander verbinden.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Brandschutzverglasung F30?
- Feuerwiderstandsklasse F30 oder EI30 – wo liegt der Unterschied?
- Wo werden Brandschutzverglasungen F30 eingesetzt?
- Systeme und Ausführungen von Brandschutzverglasungen F30
- Fertigung und Montage von Brandschutzverglasungen F30
- Beispiel für den Aufbau einer Brandschutzverglasung
- Was kostet eine Brandschutzverglasung F30?
- Zelenka Brandschutztechnik: Ihr Fachbetrieb für Brandschutzverglasungen
- FAQ | Fragen und Antworten …

Was ist eine Brandschutzverglasung F30?
Eine Brandschutzverglasung F30 ist ein geprüftes Verglasungssystem mit einer Feuerwiderstandsdauer 30 Minuten. Sie dient dazu, die Ausbreitung von Feuer, Rauch und gefährlicher Wärmestrahlung innerhalb eines Gebäudes zu verhindern und ermöglicht raumabschließende, transparente Raumlösungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verglasungen bestehen F30-Systeme aus speziell geprüften Komponenten wie Brandschutzglas, Rahmenprofilen, Dichtungen und Befestigungen, die technisch exakt aufeinander abgestimmt sind.
Brandschutzverglasungen F30 kommen überall dort zum Einsatz, wo feuerhemmende Bauteile gefordert sind und gleichzeitig Sichtachsen, Tageslicht oder offene Raumkonzepte erhalten bleiben sollen. Typische Einsatzbereiche sind Flure, Treppenräume, Bürogebäude, Schulen oder öffentliche Einrichtungen.
Feuerwiderstandsklasse F30 oder EI30 – wo liegt der Unterschied?
F30 und EI30 werden im Sprachgebrauch häufig gleichgesetzt, stehen jedoch für unterschiedliche Klassifizierungssysteme. Beide Bezeichnungen beschreiben Bauteile mit einer geprüften Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten. Der Unterschied liegt in der zugrunde liegenden Norm und im Anwendungsbereich.
Brandschutzverglasung Klasse F30
F30 ist die nationale Feuerwiderstandsklasse für Brandschutzverglasungen gemäß DIN 4102-5. In Deutschland dürfen Brandschutzverglasungen ausschließlich als geregelte Bauarten mit einer allgemeinen Bauartgenehmigung eingebaut werden. Für feuerhemmende Verglasungen mit 30 Minuten Feuerwiderstand ist hierfür die Klassifizierung F30 maßgeblich.
Brandschutzverglasung Klasse EI30
EI30 ist eine europäische Klassifizierung nach DIN EN 13501-2 und kommt im Zusammenhang mit der harmonisierten Produktnorm DIN EN 16034 zur Anwendung. Diese Klassifizierung betrifft insbesondere Feuerschutzabschlüsse wie Fenster und Türen in der Außenanwendung, nicht jedoch klassische Brandschutzverglasungen nach DIN 4102-5.
Wichtig: Brandschutzverglasungen der Feuerwiderstandsklassen EI30 dürfen in Deutschland nicht eingebaut werden.
Eine allgemeine Bauartgenehmigung ist Deutschland für Brandschutzverglasungen verpflichtend.
Da sowohl F30- als auch EI30-klassifizierte Systeme eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten aufweisen, werden die Begriffe in der Praxis häufig parallel verwendet. Auf dieser Seite verwenden wir die Bezeichnung Brandschutzverglasungen F30 / EI30 zur besseren Einordnung im Markt, wobei unsere Verglasungssysteme stets den in Deutschland geltenden bauordnungsrechtlichen Anforderungen entsprechen.
Wo werden Brandschutzverglasungen F30 eingesetzt?
Brandschutzverglasungen F30 werden überall dort eingesetzt, wo feuerhemmende Bauteile gefordert sind und gleichzeitig transparente Raumabschlüsse erhalten bleiben sollen. Sie ermöglichen die brandschutztechnische Trennung von Nutzungseinheiten, Fluren und Brandabschnitten, ohne Räume vollständig abzuschotten oder den Tageslichteinfall zu reduzieren.
Typische Einsatzbereiche sind Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen, öffentliche Einrichtungen sowie Flure, Treppenräume und brandabschnittsbildende Innenwände. Je nach baulicher Anforderung können F30-Verglasungen als Festverglasung, Ganzglaswand oder in Kombination mit Brandschutztüren ausgeführt werden.
Büro- und Verwaltungsgebäude
In Büro- und Verwaltungsgebäuden werden Brandschutzverglasungen F30 häufig eingesetzt, um offene Raumkonzepte mit den Anforderungen des vorbeugenden baulichen Brandschutzes zu verbinden. Besonders in Flurbereichen, Besprechungsräumen oder zwischen Nutzungseinheiten ermöglichen transparente F30-Systeme eine sichere Abschottung einzelner Bereiche bei gleichzeitig hoher Lichtdurchlässigkeit.
Durch großflächige Verglasungen bleiben Sichtachsen und offene Raumwirkungen erhalten, ohne auf feuerhemmende Bauteile verzichten zu müssen.
Schulen und öffentliche Gebäude
Auch in Schulen, Universitäten, Kindergärten und öffentlichen Einrichtungen kommen Brandschutzverglasungen F30 regelmäßig zum Einsatz. Gerade in Gebäuden mit hoher Personenfrequenz müssen Rettungswege, Flure und Aufenthaltsbereiche brandschutztechnisch sicher voneinander getrennt werden.
F30-Verglasungen ermöglichen dabei transparente Raumabschlüsse und tragen zu einer offenen sowie freundlichen Gebäudearchitektur bei.
Flure und Rettungswege
Flure und Rettungswege zählen zu den häufigsten Einsatzbereichen von Brandschutzverglasungen F30. Sie dienen dazu, notwendige Verkehrs- und Fluchtwege brandschutztechnisch abzutrennen und gleichzeitig eine ausreichende Belichtung der Verkehrsflächen sicherzustellen.
In Kombination mit Brandschutztüren entstehen geprüfte Abschlüsse für feuerhemmende Flurwände und brandabschnittsbildende Bereiche innerhalb des Gebäudes.
Innenwände und Brandabschnitte
Brandschutzverglasungen F30 werden häufig als transparente Innenwände eingesetzt, um einzelne Brandabschnitte oder Nutzungseinheiten voneinander zu trennen. Im Gegensatz zu massiven Wänden ermöglichen Verglasungen offene Raumstrukturen und eine moderne architektonische Gestaltung.
Je nach System und Zulassung können die Verglasungen aus Aluminium, Holz oder als rahmenlose Ganzglaslösungen ausgeführt werden. Dadurch lassen sich sowohl funktionale Standardlösungen als auch individuelle Sonderkonstruktionen realisieren.
Systeme und Ausführungen von Brandschutzverglasungen F30
Brandschutzverglasungen F30 stehen in unterschiedlichen Systemvarianten und Ausführungen zur Verfügung. Je nach architektonischer Anforderung, Einbausituation und gewünschter Gestaltung bieten wir Ihnen die Lieferung und Montage feuerhemmender Feuerschutz-Verglasungen aus Aluminium, Holz oder als rahmenlose Ganzglaslösungen an. Auch runde Brandschutzverglasungen und individuelle Sonderkonstruktionen können wir mit unseren geprüften F30-Verglasungen realisieren.
Die Auswahl des passenden Systems richtet sich dabei immer nach den bauaufsichtlichen Anforderungen, den gewünschten Abmessungen sowie der geplanten Nutzung des jeweiligen Gebäudebereichs.
Aluminium Brandschutzverglasung F30
Aluminium Brandschutzverglasungen F30 gehören zu den am häufigsten eingesetzten Systemen im vorbeugenden baulichen Brandschutz. Sie zeichnen sich durch eine hohe Stabilität, schlanke Profilansichten und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten aus. Gleichzeitig ermöglichen Aluminium-Systeme großflächige Verglasungen mit hoher Lichtdurchlässigkeit und moderner Optik.
F30 Brandschutzverglasungen aus Aluminium kommen insbesondere in Bürogebäuden, öffentlichen Einrichtungen, Fluren und Verwaltungsgebäuden zum Einsatz. Je nach Systemzulassung können die Verglasungen mit zusätzlichen Anforderungen wie Schallschutz, Absturzsicherheit oder Einbruchhemmung kombiniert werden.
Holz Brandschutzverglasung F30
Brandschutzverglasungen F30 aus Holz verbinden geprüften baulichen Brandschutz mit einer hochwertigen und natürlichen Optik. Besonders in Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kindergärten oder repräsentativen Innenbereichen werden Holzsysteme häufig eingesetzt, um warme und architektonisch anspruchsvolle Raumlösungen zu realisieren. Besonders beliebt sind Holz Verglasungen F30 in Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen. So sind Brandschutzverglasungen aus Holz echtes Tischlerhandwerk. Sie können aus Hölzern wie Kiefer, Lärche, Fichte oder Eiche hergestellt werden und auf der Außenseite mit Aluminium-Deckschalen kombiniert werden.
Moderne Holz-Brandschutzverglasungen ermöglichen dabei feuerhemmende Verglasungen mit schlanken Profilen und unterschiedlichen Oberflächen- sowie Farbgestaltungen. Je nach Ausführung können die Systeme auch mit weiteren bauphysikalischen Anforderungen kombiniert werden.
Rahmenlose Ganzglaswände F30
Rahmenlose Ganzglaswände F30 verbinden transparente Raumkonzepte mit einer besonders filigranen Ästhetik. Reduzierte Profilansichten und großformatige Brandschutzgläser schaffen nahezu durchgängige Glasflächen, die modernes Design und geprüften Brandschutz harmonisch vereinen.
Feuerhemmende Ganzglaslösungen eignen sich ideal für Bürogebäude, Besprechungsräume und hochwertige Innenausbauten, bei denen Offenheit, Lichtdurchlässigkeit und eine klare Architektursprache im Fokus stehen. Anstelle glasteilender Sprossenprofile werden die Brandschutzgläser F30 durch dezente Silikonfugen miteinander verbunden, wodurch ein nahezu rahmenloser Gesamteindruck entsteht.
Trotz ihrer schlanken und eleganten Optik erfüllen Ganzglaswände F30 alle Anforderungen an feuerhemmende Brandschutzverglasungen mit einer Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten.
Runde Brandschutzverglasung F30
Auch runde Brandschutzverglasungen lassen sich mit geprüften F30-Systemen realisieren. Kreisrunde Verglasungen, Bullaugen sowie gebogene oder segmentförmige Ausführungen setzen architektonische Akzente und ermöglichen individuelle Gestaltungslösungen im vorbeugenden baulichen Brandschutz.
Runde Brandschutzverglasungen kommen häufig in inneren Flurwänden oder Sonderkonstruktionen zum Einsatz und können je nach System mit zusätzlichen Anforderungen kombiniert werden.
Sonderformen und individuelle Lösungen
Neben klassischen Festverglasungen ermöglichen moderne F30-Systeme auch individuelle Sonderkonstruktionen für anspruchsvolle Bauvorhaben. Dazu gehören unter anderem großformatige Verglasungen, polygonale Konstruktionen, Segmentbögen oder projektspezifische Sonderlösungen.
Die Realisierung solcher Konstruktionen erfordert eine präzise Planung sowie die Berücksichtigung der jeweiligen Systemzulassungen und bauaufsichtlichen Anforderungen. Durch die Kombination aus geprüften Systemen, eigener Fertigung und fachgerechter Montage setzen wir komplexe Brandschutzverglasungen F30 wirtschaftlich und sicher für Sie um.
Systemübersicht Brandschutzverglasungen F30 / EI30
Die Anforderungen an Brandschutzverglasungen unterscheiden sich je nach Einbausituation, Gebäudeart und architektonischem Konzept. Die folgende Übersicht zeigt ausgewählte Systemlösungen für Brandschutzverglasungen F30 / EI30 im Vergleich. Dargestellt werden typische Eigenschaften, Einsatzbereiche sowie konstruktive Besonderheiten der jeweiligen Systeme.
| Eigenschaften | ADS80FR30 | ADS90FR30 | Wicline 75FP | ZEL-BV EI30 |
| Feuerwiderstand F30 | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Aluminum-Profilsystem | ✔ | ✔ | ✔ | – |
| Holz-Profilsystem | – | – | – | ✔ |
| Zugelassen für Innenwände | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Zugelassen für Außenwände | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| maximale Länge | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
| maximale Höhe | 4,5 m | 5,0 m | 3,0 m | 4,0 m |
| Absturzsicherheit nachgewiesen | ✔ | ✔ | – | – |
| Brandschutzfenster möglich | – | – | ✔ | ✔ |
Nicht jedes Brandschutzsystem eignet sich für jede Einbausituation. Welche Brandschutzverglasung F30 im jeweiligen Bauvorhaben eingesetzt werden kann, hängt unter anderem von den bauordnungsrechtlichen Anforderungen, den maximal zulässigen Abmessungen, der Einbausituation sowie zusätzlichen Anforderungen wie Absturzsicherheit oder Außenanwendung ab.
Fertigung und Montage von Brandschutzverglasungen F30
Brandschutzverglasungen F30 sind sicherheitsrelevante Systemkonstruktionen, bei denen sämtliche Komponenten exakt aufeinander abgestimmt sein müssen. Damit eine feuerhemmende Verglasung ihre geprüfte Schutzwirkung im Brandfall zuverlässig erfüllt, sind sowohl die präzise Fertigung als auch die fachgerechte Montage entscheidend. Bereits geringe Abweichungen bei Profilbearbeitung, Befestigung oder Fugenausbildung können die bauaufsichtlich geforderte Funktion beeinträchtigen.
Als Hersteller und Fachbetrieb begleitet Zelenka Brandschutztechnik Bauvorhaben von der technischen Planung über die Fertigung bis zur fachgerechten Montage von Brandschutzverglasungen F30 entsprechend der jeweiligen Systemzulassung und den Anforderungen des vorbeugenden baulichen Brandschutzes.
Präzise Fertigung nach Systemzulassung
Die Fertigung von Brandschutzverglasungen F30 erfolgt auf Grundlage der jeweiligen allgemeinen Bauartgenehmigung des eingesetzten Systems. Dabei müssen sämtliche Komponenten wie Brandschutzglas, Rahmenprofile, Dichtungen, Befestigungsmittel und Anschlussdetails exakt nach den vorgegebenen Systemanforderungen verarbeitet werden.
In unserer eigenen Produktion in Hennigsdorf bei Berlin fertigen wir maßgeschneiderte Brandschutzverglasungen F30 mit modernen CNC-gesteuerten Fertigungsanlagen und digital unterstützten Produktionsprozessen. Sämtliche Profilbearbeitungen, Glasaufnahmen und Befestigungspunkte werden präzise vorbereitet, um eine hohe Passgenauigkeit und eine normgerechte Montage auf der Baustelle sicherzustellen.
Durch die regelmäßige Fremdüberwachung unserer Fertigungsprozesse stellen wir sicher, dass sämtliche Brandschutzverglasungen den geltenden bauaufsichtlichen Anforderungen entsprechen.
Fachgerechte Montage von F30-Systemen
Die Montage von Brandschutzverglasungen F30 erfordert umfangreiche Fachkenntnisse im Bereich des vorbeugenden baulichen Brandschutzes. Entscheidend ist dabei die exakte Abstimmung auf die jeweilige Wandkonstruktion, die zulässigen Anschlussdetails sowie die Vorgaben der allgemeinen Bauartgenehmigung.
Die Montage erfolgt durch unsere geschulten und erfahrenen Brandschutzmonteure gemäß den zulässigen Systemvorgaben. Die Rahmenkonstruktionen werden mit zugelassenen Befestigungsmitteln sicher im Baukörper verankert. Ist eine direkte Befestigung im Untergrund nicht möglich, kommen zugelassene alternative Befestigungslösungen zum Einsatz.
Nach der Montage erfolgt der brandschutztechnisch erforderliche Fugenschluss mit bauaufsichtlich zugelassenen Materialien wie mineralischen Spachtelmassen, Mineralfaserstoffen oder geprüften Fugendichtsystemen. So stellen wir sicher, dass jede Brandschutzverglasung F30 dauerhaft funktionsfähig bleibt und die geforderte Feuerwiderstandsdauer zuverlässig erfüllt.
Austausch beschädigter Brandschutzgläser
Beschädigte Brandschutzgläser dürfen nicht mit herkömmlichen Verglasungen ersetzt werden. Da Brandschutzverglasungen ausschließlich als geprüftes Gesamtsystem zugelassen sind, muss auch beim Austausch einzelner Scheiben die jeweilige Systemzulassung berücksichtigt werden.
Unsere qualifizierten Brandschutztechniker übernehmen den fachgerechten Austausch beschädigter Brandschutzgläser unter Berücksichtigung der jeweiligen Systemanforderungen und Zulassungsbedingungen. Dabei werden ausschließlich freigegebene Brandschutzgläser, Dichtungen und Befestigungskomponenten verwendet.
So bleibt die bauaufsichtlich geforderte Schutzwirkung der Brandschutzverglasung auch nach einer Reparatur dauerhaft erhalten.
Beispiel für den Aufbau einer Brandschutzverglasung F30

Verglasung mit Aluminium-Profilen
Mit einer Bautiefe von 80 und 90 mm bieten Aluminium Brandschutzverglasungen wie zum Beispiel Schüco ADS 80 FR 30 und Schüco ADS 90 FR 30 eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten. Ihre Mehrkammer-Verbundprofile mit Aluminiumschalen und isolierendem Kunststoffkern sorgen für eine optimale Hitzebeständigkeit im Brandfall. Durch die modulare Konstruktion lassen sich Höhen bis 5,0 m mit zulässigen Einzelscheibengrößen bis max. 1500 × 3000 mm.
Als Füllungen kommen geprüfte Brandschutzgläser namhafter Hersteller wie Pilkington Pyrostop, Contraflam oder SchücoFlam zum Einsatz. Optional mit Wärme- oder Sonnenschutz, Ornamentierungen oder farbigen Folien. Zusätzlich sind die Profilkammern teils mit speziellen Brandschutzisolatoren gefüllt, und der Falzgrund enthält dämmschichtbildende Dichtstreifen, die im Brandfall aufschäumen und Hohlräume zwischen Rahmen und Glas zuverlässig verschließen. Sprossen- oder Zusatzprofile ermöglichen zudem stabile, großflächige Verglasungen bei schlanker Ansichtsbreite.
Die Rahmen werden werkseitig auf Gehrung zugeschnitten, mit geprüften Verbindern montiert und mit Brandschutzstreifen sowie EPDM-Dichtungen ausgerüstet. Anschlussmöglichkeiten bestehen an Mauerwerk, Beton, Leichtbau-Wänden und weitere klassifizierte Bauteile. Oberflächen können pulverbeschichtet, eloxiert oderin RAL-, NCS- oder DB-Farbtönen lackiert werden. Die Montage erfolgt gemäß Bauartgenehmigung mit zugelassenen Befestigungsmitteln, fertig vorbereitet zur schnellen und fachgerechten Installation.
Rahmenlose Verglasung
Rahmenlose Brandschutzverglasungen für den Innenbereich ermöglichen feuerhemmende Abschlüsse mit 30 Minuten Feuerwiderstand nach DIN 4102-13 (F30), bei denen keine sichtbaren Rahmenbauteile verbleiben.
Die Konstruktion basiert auf schmalen Streifen aus Promatect-H-Brandschutzbauplatten, die in die Bauteillaibung von Massiv- oder Leichtbau-Wänden eingesetzt werden. Das Brandschutzglas – ein mehrschichtiges Verbund-Sicherheitsglas mit integrierten Brandschutzschichten – wird zusammen mit Vorlegebändern, zugelassenen Glashalteleisten (Silikatplatten oder Vollholz) und speziellem Systemglas-Silikon eingebaut. Im Brandfall schäumen die Brandschutzschichten auf und verhindern den Durchtritt von Feuer und Rauch sowie eine unzulässige Erwärmung der abgewandten Seite.
Die Konstruktion erlaubt große Glasflächen bis 1,5 × 3 m (Hochformat) oder 3,4 × 1,5 m (Querformat) und kann optisch flächenbündig mit der Wand abschließen. So lassen sich großzügige, lichtdurchlässige und zugleich normkonforme Brandschutzlösungen im Innenbereich realisieren.

Was kostet eine Brandschutzverglasung F30?
Die Kosten für Brandschutzverglasungen F30 hängen immer von der jeweiligen Ausführung, der Einbausituation und den technischen Anforderungen des Bauvorhabens ab. Grundsätzlich zählen feuerhemmende Brandschutzverglasungen F30 – mit Ausnahme einfacher G30-Verglasungen – zu den wirtschaftlichsten Brandschutzverglasungen.
Da jede Brandschutzverglasung individuell nach den Vorgaben der jeweiligen Systemzulassung gefertigt wird, lässt sich ein pauschaler Preis jedoch nur selten angeben. Entscheidend sind neben der Feuerwiderstandsklasse vor allem die Größe der Verglasung, die gewünschte Systemausführung sowie zusätzliche Anforderungen an Schallschutz, Absturzsicherheit oder Einbruchhemmung.
Als erfahrene und zertifizierte Brandschutzfirma mit Sitz in Berlin und Brandenburg fertigt die Zelenka Brandschutztechnik maßgeschneiderte Brandschutzverglasungen F30 für unterschiedlichste Anwendungen im Innen- und Außenbereich. Über unser Kontaktformular können Sie unkompliziert eine Anfrage zur Lieferung und Montage Ihrer Brandschutzverglasung stellen. Anfragen werden durch unsere Fachabteilung in der Regel kurzfristig bearbeitet.
Welche Faktoren beeinflussen den Preis?
Der Preis einer Brandschutzverglasung F30 wird von verschiedenen technischen und baulichen Faktoren beeinflusst. Eine wesentliche Rolle spielt zunächst die geplante Einbausituation. Verglasungen für den Außenbereich erfordern beispielsweise spezielle Brandschutz-Isoliergläser sowie zusätzliche Anforderungen an Wärmeschutz und Witterungsbeständigkeit, wodurch sich der technische Aufwand erhöht.
Auch die Größe der Verglasung, die gewählte Rahmenkonstruktion sowie die gewünschte Systemausführung beeinflussen die Kosten. Rahmenlose Ganzglaslösungen, großformatige Elemente oder Sonderformen wie runde Brandschutzverglasungen erfordern häufig einen höheren Fertigungs- und Montageaufwand als klassische Standardverglasungen.
Zusätzliche Anforderungen wie Schallschutz, Rauchschutz oder einbruchhemmende Eigenschaften wirken sich ebenfalls auf den Preis der Brandschutzverglasung aus. Hinzu kommen die jeweiligen baulichen Gegebenheiten vor Ort, die Wandanschlüsse sowie der Montageaufwand auf der Baustelle.
Für eine belastbare Kalkulation empfiehlt sich daher immer eine projektbezogene Anfrage mit den vorhandenen Planungsunterlagen oder den gewünschten Abmessungen der Brandschutzverglasung F30.
Zelenka Brandschutztechnik: Ihr Fachbetrieb für Brandschutzverglasungen
Setzen Sie beim vorbeugenden baulichen Brandschutz auf Erfahrung, Präzision und geprüfte Systemlösungen – setzen Sie auf Zelenka Brandschutztechnik, Ihre erfahrene Brandschutzfirma aus Berlin. Als Hersteller und Fachbetrieb fertigen wir hochwertige Brandschutzverglasungen, Brandschutztüren sowie Feuer- und Rauchschutzabschlüsse aus Aluminium, Stahl und Holz – individuell abgestimmt auf die Anforderungen Ihres Bauvorhabens.
Unser Leistungsspektrum reicht von der technischen Planung über die eigene Fertigung bis zur fachgerechten Montage durch erfahrene Brandschutzmonteure. Dabei begleiten wir Projekte im Hochbau, Industrie- und Verwaltungsbau sowie im Tunnelbau und realisieren wirtschaftliche Lösungen entsprechend den geltenden Normen, Systemzulassungen und bauordnungsrechtlichen Vorgaben.
Neben Brandschutzverglasungen der Feuerwiderstandsklasse F30 / EI30 fertigen und montieren wir auch Brandschutzverglasungen F60 sowie Brandschutzverglasungen F90 für erhöhte Anforderungen an den vorbeugenden baulichen Brandschutz. Welche Feuerwiderstandsklasse im jeweiligen Projekt erforderlich ist, ergibt sich aus dem Brandschutzkonzept, der Gebäudenutzung und den jeweiligen bauaufsichtlichen Anforderungen.
Ist in bestimmten Bereichen ausschließlich der Raumabschluss gegen Feuer und Rauch gefordert, kann unter Umständen auch eine G30-Brandschutzverglasung ausreichend sein. Welche Verglasungssysteme zulässig und technisch sinnvoll sind, hängt immer von der konkreten Einbausituation und den Anforderungen des jeweiligen Bauvorhabens ab.
Als erfahrene Brandschutzfirma unterstützt Sie Zelenka Brandschutztechnik bei der Auswahl geeigneter Brandschutzsysteme und begleitet Ihr Projekt zuverlässig von der Planung über die Fertigung bis zur fachgerechten Montage.
Kontaktieren Sie uns jetzt für eine persönliche Beratung und ein unverbindliches Angebot.
FAQ | Fragen und Antworten …
Sie haben noch Fragen bezüglich Brandschutzverglasungen F30 / EI30? Die am häufigsten gestellten Fragen in diesem Zusammenhang haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst und beantwortet. Sie finden noch keine Antwort auf Ihre Frage? Gern beantworten wir diese telefonisch. Rufen Sie uns einfach an!
Was bedeutet F30 bzw. EI30?
F30 und EI30 bezeichnen die Feuerwiderstandsklasse eines Bauteils. Die Zahl „30“ bedeutet, dass die Konstruktion im Brandfall mindestens 30 Minuten ihre Schutzfunktion erfüllt. Bei Brandschutzverglasungen verhindert sie in dieser Zeit die Ausbreitung von Feuer, Rauch und gefährlicher Wärmestrahlung.
Was ist der Unterschied zwischen F30 und EI30?
Der Unterschied liegt im zugrunde liegenden Normensystem. F30 ist die nationale deutsche Klassifizierung nach DIN 4102-5, während EI30 die europäische Klassifizierung nach DIN EN 13501-2 beschreibt. Inhaltlich stehen beide Bezeichnungen häufig für vergleichbare feuerhemmende Bauteile mit 30 Minuten Feuerwiderstand.
Welche Schutzwirkung bietet eine Brandschutzverglasung F30?
Eine Brandschutzverglasung F30 verhindert im Brandfall mindestens 30 Minuten lang die Ausbreitung von Feuer, Rauch und gefährlicher Wärmestrahlung. Dadurch bleiben Brandabschnitte voneinander getrennt und Flucht- und Rettungswege länger nutzbar. Gleichzeitig ermöglicht die Verglasung transparente und lichtdurchlässige Raumlösungen.
Wo werden Brandschutzverglasungen F30 eingesetzt?
Brandschutzverglasungen F30 kommen überall dort zum Einsatz, wo feuerhemmende Bauteile (Wände oder Decken) mit transparenten Lichtöffnungen kombiniert werden sollen. Typische Einsatzbereiche sind Bürogebäude, Schulen, öffentliche Einrichtungen, Flure, Treppenräume sowie Trennwände zwischen Brandabschnitten. Häufig werden F30-Verglasungen auch in Flucht- und Rettungswegen eingesetzt.
Wie ist eine Brandschutzverglasung F30 aufgebaut?
F30-Brandschutzverglasungen bestehen aus speziell geprüften Brandschutzgläsern, Rahmenprofilen, Dichtungen und Befestigungssystemen. Das Brandschutzglas wird je nach Einsatzort als monolithisches Brandschutzglas oder in der Außenanwendung als Brandschutzisolierglas mit einem Mehrscheibenaufbau ausgeführt. Die Dicke der Brandschutzglasscheibe variiert zwischen 15- 40 mm. Im Brandfall schäumen spezielle Gelschichten auf und bilden eine wärmedämmende Sperrschicht gegen Feuer und Hitzestrahlung.
Was kostet eine Brandschutzverglasung F30?
Die Kosten einer Brandschutzverglasung F30 hängen von Größe, Systemausführung, Einbausituation und zusätzlichen Anforderungen ab. Einfluss auf den Preis haben unter anderem Innen- oder Außenanwendung, Rahmenmaterial, Verglasungsgröße sowie zusätzliche Eigenschaften wie Schallschutz oder absturzsichernde Eigenschaften. Individuelle Sonderlösungen oder großformatige Verglasungen erhöhen den technischen Aufwand und damit die Kosten.
Sind Brandschutzverglasungen F30 öffenbar?
Klassische Brandschutzverglasungen F30 sind Festverglasungen und können nicht geöffnet werden. Für öffenbare Anwendungen stehen geprüfte Brandschutzfenster F30 mit Öffnungs- oder Revisionsflügeln zur Verfügung. Diese sind über eine europäisch harmonisierte Produktnorm geregelt und können mit Brandschutzverglasungen kombiniert werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Kombination sowohl in der Bauartgenehmigung der Brandschutzverglasung als auch im Klassifizierungsbericht des Brandschutzfensters geregelt ist.
Dürfen Brandschutzverglasungen in Flucht- und Rettungswegen eingesetzt werden?
Ja, Brandschutzverglasungen werden häufig in Flucht- und Rettungswegen eingesetzt. Dort sorgen sie dafür, dass Feuer und Wärmestrahlung über einen definierten Zeitraum zurückgehalten werden, ohne die Sichtachsen oder die natürliche Belichtung einzuschränken. Entscheidend sind dabei die jeweilige Feuerwiderstandsklasse und die bauaufsichtlichen Anforderungen des Brandschutzkonzepts.
Können Brandschutzverglasungen individuell gefertigt werden?
Ja, Brandschutzverglasungen F30 werden regelmäßig individuell nach den Anforderungen des Bauvorhabens gefertigt. Möglich sind unter anderem großformatige Verglasungen, Ganzglaswände, polygonale Konstruktionen, Rundverglasungen oder Sonderformen mit zusätzlichen Anforderungen an Schallschutz oder Design.
Wer darf Brandschutzverglasungen montieren?
Die Montage von Brandschutzverglasungen darf ausschließlich durch erfahrene Fachbetriebe erfolgen. So fordert es die allgemeine Bauartgenehmigung der Brandschutzverglasung. Da es sich um bauaufsichtlich geregelte Systemkonstruktionen handelt, müssen sämtliche Montagearbeiten entsprechend der jeweiligen allgemeinen Bauartgenehmigung ausgeführt werden. Bereits kleine Abweichungen bei Befestigung oder Fugenausbildung können die Schutzwirkung beeinträchtigen.
Welche Feuerwiderstandsklassen gibt es bei Brandschutzverglasungen?
Brandschutzverglasungen werden je nach geforderter Feuerwiderstandsdauer in unterschiedliche Klassen eingeteilt. Typische Klassen sind:
- F30 / EI30 = feuerhemmend
- F60 / EI60 = hochfeuerhemmend
- F90 / EI90 = feuerbeständig
Die jeweilige Klasse beschreibt, wie lange die Verglasung ihre Schutzfunktion im Brandfall aufrechterhält.
Was ist der Unterschied zwischen G30 und F30?
G30-Verglasungen verhindern ausschließlich den Durchtritt von Feuer und Rauch, bieten jedoch keinen vollständigen Schutz gegen Wärmestrahlung. F30-Brandschutzverglasungen besitzen zusätzlich eine wärmedämmende Wirkung und verhindern die unzulässige Erwärmung der dem Feuer abgewandten Seite. Deshalb dürfen G30-Verglasungen nicht dort eingebaut werden, wo F30-Verglasungen bauordnungsrechtlich gefordert sind oder sich auf der dem Feuer abgewandten Seite Brandlasten durch Wärmestrahlung entzünden könnten.
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