Wartung von Feuerlöschern

Feuerlöscher Gloria Wartung Zelenka Brandschutztechnik
Wartung von Feuerlöschern

DIN EN 3, DIN 41406/4

Unsere Servicetechniker warten Ihre tragbaren Feuerlöscher nach DIN EN 3 unter Berücksichtigung der DIN 4106/, sowie der Betriebssicherheitsverordnung für Feuerlöscher, der Druckbehälterverordnung und der Prüf- und Füllvorschriften, zuverlässig direkt vor Ort.

Slider

Wartung von Feuerlöschern

Unser qualifizierter Kundendienst bietet Ihnen eine professionelle Prüfung, Wartung und Instandhaltung Ihrer Feuerlöscher (alle Marken) direkt vor Ort an.

Wir überprüfen und warten Ihre Feuerlöscher gemäß DIN EN 3 Tragbare Feuerlöscher, DIN 41406/4, der Betriebssicherheitsverordnung für Feuerlöscher, den Prüf- und Füllvorschriften der jeweiligen Hersteller, sowie der Druckbehälterverordnung (Dauerdruckfeuerlöscher). Nach Abschluss der Prüfung / Wartung werden die von uns überprüften Feuerlöscher von unserem Kundendienst durch einen Instandhaltungsnachweis dauerhaft gekennzeichnet. Sie erhalten einen detaillierten Prüfnachweis der durchgeführten Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.

Feuerlöscher sind unverzichtbar bei der Bekämpfung eines Entstehungsbrandes und müssen im Ernstfall einwandfrei funktionieren. Ein defekter Feuerlöscher kann im Brandfall Menschenleben kosten und Sachschäden in Millionenhöhe verursachen, soweit es möglich ist den Entstehungsbrand rechtzeitig zu löschen. Durch die Überprüfung und Wartung Ihrer Feuerlöscher übernehmen wir die Gewährleistung über die brandschutztechnische und sicherheitstechnische Funktionsfähigkeit Ihrer Feuerlöscher. Bitte beachten Sie, dass eingesetzte Feuerlöscher umgehend instand gesetzt werden müssen.

Unser Kundendienst ist täglich zur Überprüfung und Wartung von Feuerlöschern und Festellanlagen, RWA-Anlagen und Brandschutzabschlüssen in Berlin, Brandenburg und der Umgebung unterwegs. Mit unseren qualifizierten Vertragspartnern bieten wir Ihnen bundesweit eine preiswerte und kompetente Überprüfung, Wartung und Instandsetzung Ihrer tragbaren Feuerlöscher an.

Feuerlöscharten

Gasfeuerlöscher (CO2) / Kohlendioxidlöscher
Aufladefeuerlöscher
Dauerdruckfeuerlöscher
Löscher mit chemischer Druckerzeugung

Löschmittel

Schaum
Wasser
Pulver
Gas

Richtlinien und Normen

DIN EN 3 Tragbare Feuerlöscher
DIN 14406, Teil 4
Betriebssicherheitsverordnung für Feuerlöscher
Prüf und Füllvorschriften der verschiedenen Hersteller
Druckbehälterverordnung

Löschmittel Schaum

Feuerlöscher mit dem Löschmittel Schaum (Schaumfeuerlöscher, Schaumlöscher) sind nach DIN EN 2 für die Brandklassen A und B geeignet. Schaumfeuerlöscher / Schaumlöscher eignen sich hervorragend in Bereich, in denen die Brandklasse C augeschlossen werden kann.

Wir überprüfen und warten Ihre Feuerlöscher gemäß DIN EN 3 Tragbare Feuerlöscher, DIN 41406/4, der Betriebssicherheitsverordnung für Feuerlöscher, den Prüf- und Füllvorschriften der jeweiligen Hersteller, sowie der Druckbehälterverordnung (Dauerdruckfeuerlöscher). Nach Abschluss der Prüfung / Wartung werden die von uns überprüften Feuerlöscher von unserem Kundendienst durch einen Instandhaltungsnachweis dauerhaft gekennzeichnet. Sie erhalten einen detaillierten Prüfnachweis der durchgeführten Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.
Im Gegensatz zu Feuerlöschern mit dem Löschmittel Pulver (Pulverfeuerlöscher, Pulverlöscher) entstehen bei der Verwendung von Schaumfeuerlöschern keine gravierenden Folgeschäden an den Einrichtungsgegenständen. Die von uns angebotenen Schäume sind gesundheitsunbedenklich und biologisch abbaubar.

Schaum weist eine niedrigere Dichte als Wasser auf und schwimmt daher auf der brennbaren Flüssigkeit. Auf diese Weise bildet Schaum als Löschmittel eine luftundurchlässige Schicht über der Brandglut. Durch diesen Effekt wird die Sauerstoffzufuhr zum Brandherd unterbunden. Dieser Effekt wird als Stickeffekt bezeichnet. Schaum hat darüber hinaus durch seinen großen Wassergehalt einen Kühleffekt auf die Oberfläche des Brandherdes und haftet im Gegensatz zu Wasser auf der brennbaren Glut.

Löschmittel Wasser

Wasserfeuerlöscher eignen sich nach DIN EN 2 für die Brandklasse A und werden beispielsweise in der Holz- und Papierverarbeitung eingesetzt. Wasserfeuerlöscher eignen sich jedoch nicht zum Löschen von Flüssigbränden. Bei Fettbränden kann der Einsatz von Wasser als Löschmittel schwere Verletzungen hervorrufen. Bei Kontakt mit heißem Fett oder heißen Ölen verdampft das Wasser in Sekundenbruchteilen schlagaratig. Das brennende Fett wird hochgeschleudert, vermischt sich mit der Luft und es kommt zu einem explosionsartigen Verbrennungsvorgang. Brände mit Speisefetten und Speiseölen sind daher ausschließlich mit speziellen Fettbrandlöschern zu bekämpfen.

Der Löscheffekt des Wassers beruht auf seinem Verbindungsvermögen.
Bei der Umwandlung von Wasser in Wasserdampf verbraucht ein Liter Wasser eine Wärmemenge von 2,675 Megajoule. Daher wird den brennenden Stoffen beim Löschen mit Wasser die zur Aufrechterhaltung des Verbrennungsvorganges benötigte Wärme entzogen. Der Brand erlischt, wenn die Verbrennungstemperatur unter ein bestimmtes Minimum fällt. Bei der Bekämpfung von Bränden mittels Wasser ist der Strahl, mit dem das Wasser auf den brennenden Soff trifft von entscheidender Bedeutung. Ein Sprühstrahl, bestehend aus kleinsten Tröpfchen ist beim Löschen weitaus effektiver als ein vergleichbarer Vollstrahl.

Nachteile des Löschmittels Wasser:

Hoher Gefrierpunkt
Wasseraufnahme von Stoffen
Wasserschaden
Wasserdampfbildung
Elektrische Anlagen
Flüssigkeitsbrände
Fettexplosion
Unwirksamkeit bei Gas- und Metallbränden
Bildung von gefährlichen Stoffen

Löschmittel Pulver

Pulverfeuerlöscher haben für gewöhnlich den Vorteil, dass Sie die Brandklassen A, B und C abdecken und damit eine umfassende Löschwirkung erzielen. ABC - Pulverlöscher sind daher Universallöscher mit denen außer Metall- und Fettbränden alle Brände gelöscht werden können.

Diese Feuerlöscher haben jedoch den Nachteil, dass das fein zerstäubte Pulver Einrichtungsgegenstände und EDV-Anlagen zerstören kann, so dass bei der Verwendung erhebliche Folgeschäden entstehen können. Pulverfeuerlöscher sind nicht nur in den Brandklassen A, B, C, sondern auch in B, C oder D verfügbar.

Schaum weist eine niedrigere Dichte als Wasser auf und schwimmt daher auf der brennbaren Flüssigkeit. Auf diese Weise bildet Schaum als Löschmittel eine luftundurchlässige Schicht über der Brandglut. Durch diesen Effekt wird die Sauerstoffzufuhr zum Brandherd unterbunden. Dieser Effekt wird als Stickeffekt bezeichnet. Schaum hat darüber hinaus durch seinen großen Wassergehalt einen Kühleffekt auf die Oberfläche des Brandherdes und haftet im Gegensatz zu Wasser auf der brennbaren Glut.

ABC-Pulverfeuerlöscher enthalten ein fein gemahlenes Pulver, das hauptsächlich aus Ammoniumphosphat, Ammonium- oder Bariumsulfat besteht. Der Löschvorgang beruht auf einem reaktionshemmenden Löscheffekt, welcher auch als Inhibition bezeichnet wird. Der Verbrennungsvorgang wird durch eine chemische Bildung von Zwischenprodukten unterbrochen. Dieser Vorgang ist abhängig von der Größe, Oberflächenbeschaffenheit und Kristallstruktur der Pulverteilchen. Durch die Pulverwolke entsteht darüber hinaus ein Stickeffekt. Die Sauerstoffzufuhr wird durch das Pulver in der Flammzone stark eingeschränkt. Zusätzlich kühlen die Pulverteilchen durch Ihre Wärmeaufnahme während des Löschvorganges.

BC-Pulverfeuerlöscher enthalten ein fein gemahlenes Pulver, das zu ca. 95% auf Natrium- oder Kaliumbikarbonat-Basis besteht. Das Pulver ermöglicht das Löschen von Flammenbränden und oberflächlichen Glutnestern.

D-Pulverfeuerlöscher enthalten ein fein gemahlenes Pulver, das im wesentlichen aus Natriumchlorid (Kochsalz), Kaliumchlorid, Botrioxid, Melamin, Harnstoff oder anderen Stoffen besteht und die zum Teil eine chemische Reaktion mit dem Metall eingehen. Das Pulver wird während des Löschvorganges drucklos und in größeren Schichten mit Pulverbrausen auf das brennbare Material aufgebracht. Durch das Abdecken und eine eintretende Schmelze tritt ein Stickeffekt ein, der den Brand letztendlich erlischt.

Löschmittel CO2

Kohlendioxid is ein geruch- und farbloses Gas das u. a. als Löschmittel in Feuerlöschern verwendet wird. Da sich Kohlendioxid (CO2) bei einem Druck von 55 bar verflüssigt, können größere Mengen in tragbaren Feuerlöschern gespeichert werden.

Bei der Verwendung eines Kohlendioxidfeuerlöschers (CO2) entsteht beim Übergang in den Gaszustand Kälte, so dass es möglich ist, das Gas mithilfe eines Schneerohrs als Kohlendioxidschnee zum Löschen zu verwenden. Die Löschwirkung von Kohlendioxidfeuerlöschern (CO2) ist zeitlich begrenzt, da sich das Gas bei einer Erwärmung über 179°C verflüchtigt.

Verwendet wird das Löschmittel Kohlendioxid vorwiegend in Bereich in denen sich Computergeräte, Elektrogeräte oder feinmechanische Anlagen befinden. Ebenso findet es Anwendung in der Lebensmittelproduktion und in Laboratorien, da sich das Gas nach dem Löschvorgang rückstandsfrei verflüchtigt. Bei einer Verwendung in kleinen, schlechbelüfteten oder geschlossenen Räumen ist Vorsicht geboten. Es besteht Erstickungsgefahr.

FAQ | Fragen und Antworten ...

Wann müssen Feuerlöscher gewartet werden?

Feuerlöscher müssen nach DIN 14406, Teil 4 und der DIN EN3 vor Ablauf von 2 Jahren überprüft werden, so dass die brandschutztechnische und sicherheitstechnische Funktion im Brandfall gewährleistet werden kann. Nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) handelt es sich bei tragbaren Feuerlöschern nach §1(2)1b BetrSichV um überwachungsbedürftige Anlagen die wiederkehrend von einer befähigten Person nach TRBS1203 geprüft werden müssen. Nach §15(5)2 BetrSichV müssen tragbare Feuerlöscher als Druckgeräte nach Anhang II Diagramm 2 nach maximal 5 Jahren einer inneren Prüfung und nach maximal 10 Jahren einer äußeren Festigkeitsprüfung unterzogen werden. Je nach Bauart und Löschmitteleinsatz sind jedoch Abweichungen möglich. Darüber hinaus können im Einzelfall Sonderregelung gelten, so dass abweichende Prüffristen einzuhalten sind. Bitte beachten Sie, dass ausgelöste bzw. eingesetzte Feuerlöscher müssen unverzüglich gewartet werden.

Was darf ich selbst prüfen?

Feuerlöscher dürfen ausschließlich von qualifizierten Sachkundigen Personen geprüft, gewartet und instand gesetzt werden. Sie können jedoch eine äußere Kontrolle vornehmen und den Behälter auf Rostflecken oder ähnliche Auffälligkeiten kontrollieren. Sollten Sie diese entdecken, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung. Selbstverständlich sollten Sie auf das jeweilige Prüfdatum achten, so dass alle erforderlichen Fristen eingehalten werden.

Können einfache Feuerlöscher aus dem Baumarkt gewartet werden?

Bei einfachen meist sehr preiswerten Feuerlöschern aus dem Baumarkt handelt es sich in der Regel um Dauerdruckfeuerlöscher / Dauerdrucklöscher. Da der Behälter eines Dauerdruckfeuerlöschers / Dauerdrucklöschers unter permanenten Druck steht, ist die Prüfung und Wartung aufwendiger als bei vergleichbaren Aufladefeuerlöschern. Da die Wartungskosten für Druckfeuerlöscher / Drucklöscher höher liegen, sollten Sie sich bei der Wahl des Feuerlöschers für einen Aufladefeuerlöscher entscheiden, auch wenn die Anschaffungskosten für solche Modelle höher liegen. Bitte beachten Sie, dass neu gekaufte Feuerlöscher nicht automatisch einen Instandhaltungsnachweis besitzen. Unter Umständen ist nach dem Kauf die Prüfung und Wartung durch einen Sachkundigen erforderlich. Bei der Wahl des richtigen Feuerlöschers sind wir Ihnen selbstverständlich gerne behilflich.

Die Plombe ist zerstört oder fehlt. Was soll ich tun?

Sollte die Plombe Ihres Feuerlöschers beschädigt worden sein, müssen Sie davon ausgehen, dass dieser Feuerlöscher auch benutzt worden ist. Eingesetzte bzw. verwendete Feuerlöscher müssen unverzüglich nach Ihrem Gebrauch überprüft, gewartet und instand gesetzt werden. Kontaktieren Sie uns bitte umgehend, sobald Sie eine zerstörte Plombe an Ihren Feuerlöschern entdeckt haben.

Der Sicherungsstift fehlt. Was soll ich tun?

Sie müssen davon ausgehen, dass der Feuerlöscher ausgelöst wurde. Dieser Feuerlöscher muss sofort überprüft, gewartet und instand gesetzt werden. Am besten Sie melden Sie umgehend bei unserem Kundendienst.

Welchen Feuerlöscher kann ich bei EDV-Anlagen verwenden?

Bei elektrischen Geräten, EDV-Anlagen sollten Sie einen Gasfeuerlöscher / Kohlendioxidfeuerlöscher (CO2-Feuerlöscher) verwenden. Bitte denken Sie daran, das Kohlendioxidfeuerlöscher (CO2-Feuerlöscher) nicht geeignet sind um Glutbrände nachhaltig zu löschen. Bei der Wahl des richtigen Feuerlöschers sind wir Ihnen gerne behilflich.