Brandschutzfenster

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Brandschutzfenster

nach DIN EN 16034

Produktion, Lieferung und Montage von beweglichen selbstschließenden Brandschutzverglasungen (Brandschutzfenstern) für den Einsatz in Außenwänden nach DIN EN 14351-1, klassifiziert nach DIN EN 13501-2 für eine Feuerwiderstandsdauer von 30, 60 und 90 Minuten.

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Brandschutzfenster

Brandschutzfenster sind innovative Feuerschutzabschlüsse, die aus einem Fensterrahmen und einem Fensterflügel bestehen. Sie werden auch als bewegliche, selbstschließende Brandschutzverglasungen bezeichnet und lassen sich als Drehfenster über einen Fenstergriff öffnen. Ein Schließmechanismus sorgt dafür, dass der Fensterflügel nach dem Öffnen wieder in den Rahmen zurückfällt und brandschutztechnisch verriegelt. Die Herstellung von Feuerschutzabschlüssen wird in unserem Unternehmen von namhaften Prüfinstituten wie dem IFT-Rosenheim und der Überwachungsgemeinschaft Feuerschutz fremdüberwacht um den Anforderungen an die werkseigene Produktionskontrolle aus den Zulassungsbescheiden und den harmonisierten Spezifikationen gerecht zu werden. Als kompetenter Partner im vorbeugenden baulichen Brandschutz produzieren, montieren und warten wir bewegliche selbstschließenden Brandschutzverglasungen (Brandschutzfenster) in den Feuerwiderstandsklassen F30, F60 und F90 nach DIN 4102-13, sowie den europäischen Feuerwiderstandsklassen EW30 Sa/S200 C2, EI230 Sa/S200 C2, EW30 Sa/S200 C2, EI230 Sa/S200 C2 und EW30 Sa/S200 C2, EI230 Sa/S200 C2 gemäß DIN EN 16034 / DIN EN 13501-2, sowie der DIN EN 14351-1.

Bei den eben aufgeführten Feuerwiderstandsklassen nach DIN EN 16034 / DIN EN 13501-2 haben wir uns nicht verschrieben. Es handelt sich auch nicht um Hieroglyphen oder physikalische Formeln sondern um die brandschutztechnische Klassifizierung europäischer harmonisierten Normen, die ab dem 02.11.2019 für Brandschutzfenster (bewegliche selbstschließende Brandschutzverglasungen) in der Außenanwendung verbindlich vorgeschrieben sind. Durch das Ende der Koexistenzphase der europäisch harmonisierten Normen EN 16034 und EN 14351-1 haben sich die Anforderungen und Normen für Brandschutzfenster grundlegend geändert. Nachfolgend möchten wir Ihnen neben unseren beweglichen selbstschließenden Brandschutzverglasungen (Brandschutzfenstern) die geänderten Leistungseigenschaften und normativen Änderungen näher beschreiben und die entsprechenden Zusammenhänge erläutern. Bei offenen Fragen können Sie uns gerne auch direkt anrufen.

Der Einbau von Brandschutzfenstern erfolgt in der Außenanwendung nach den Anweisungen der gültigen Einbau- und Wartungsanleitung. Die fachgerechte Montage wird vom ausführenden Unternehmen durch eine Einbaubestätigung dokumentiert. Eine Übereinstimmungserklärung ist bei Brandschutzfenstern nach DIN EN 16034 / DIN EN 14351-1 nicht mehr erforderlich. Brandschutzfenster sind sicherheitstechnische Anlagen, deren Funktionsfähigkeit immer gewährleistet sein muss. Nach den Bestimmungen der Einbau- und Wartungsanleitung müssen Brandschutzfenster zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit zweimal pro Jahr bzw. bei Störungen durch einen autorisierten Fachbetrieb gewartet werden.

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DIN EN 16034 und DIN EN 14351-1

Die europäische Norm EN 16034 wurde bereits am 10.07.2015 im europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Die Koexistenzphase der EN 16034 begann am 01.11.2016 und endete am 01.11.2019. In diesem Zeitfenster konnten Brandschutzfenster, also bewegliche selbstschließende Brandschutzverglasungen auf nationaler oder europäischer Basis geprüft, klassifiziert und zugelassen werden. National wurden bewegliche selbstschließende Brandschutzverglasungen (Brandschutzfenster) bis zum 01.11.2019 über die DIN 4102-13 geprüft und in den Feuerwiderstandsklassen F30, F60 und F90 zugelassen. Als Bauart regelten allgemeine Bauartgenehmigungen und allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen des DIBt-Berlin die Anwendbarkeit und Verwendbarkeit im Sinne der Landesbauordnung. Nach der Übereinstimmungs-Verordnung der Bundesländer wurden die beweglichen selbstschließenden Brandschutzverglasungen mit einem Ü-Zeichen auf dem Rahmen gekennzeichnet. Mit dem Ende der Koexistenzphase der EN 16034 müssen Brandschutzfenster (bewegliche selbstschließende Brandschutzverglasungen) ab dem 02.11.2019 in der Außenanwendung, also dem Anwendungsbereich der DIN EN 14351-1, verbindlich über die europäisch harmonisierten Normen DIN EN 16034 und der DIN EN 14351-1 hergestellt und mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet werden. Die brandschutztechnische Klassifizierung von Brandschutzfenstern erfolgt nun nicht mehr auf Basis der nationalen Norm DIN 4102-13 / DIN 4102-2, sondern gemäß den Anforderungen der europäisch harmonisierten Norm DIN EN 16034 / DIN EN 13501-2.

CE Zeichen

Für den Einbau in Außenwänden gibt es für bewegliche selbstschließende Brandschutzverglasungen ab dem 02.11.2019 nun keine allgemeinen Bauartgenehmigungen und keine allgemeine Zulassungen als Anwendbarkeitsnachweis und Verwendbarkeitsnachweis mehr. Bewegliche selbstschließende Brandschutzverglasungen werden im Anwendungsbereich der DIN EN 14351-1 nach der DIN EN 1634 geprüft und auf Grundlage von Klassifizierungs- und EXAP-Berichten unter Berücksichtigung der DIN EN 16034 hergestellt. Die Herstellung von beweglichen selbstschließenden Brandschutzverglasungen (Brandschutzfenstern) wird über eine werkseigene Produktionskontrolle sichergestellt und durch eine zugelassene notifizierte Prüfstelle mit Branderfahrung fremdüberwacht. Als Nachweis der Zertifizierung verfügt unser Unternehmen über das Zertifikat zur Bescheinigung der Leistungsbeständigkeit. Im Zuge des Herstellungsprozesses und der werkseigenen Produktionskontrolle werden die entsprechenden Leistungseigenschaften wie z. B. der Feuerwiderstand, die selbtschließenden Eigenschaften , Anforderungen an den Rauchschutz usw. über Leistungserklärungen ausgewiesen. Brandschutzfenster in der Außenanwendung werden. Die Komfirmität der beweglichen selbstschließenden Brandschutzverglasung wird über eine CE-Kennzeichnung bestätigt, so dass das Element in den europäischen Warenverkehr gebracht werden darf. Das CE-Zeichen ersetzt also in der Außenanwendung das bewährte Ü-Zeichen ohne einen Bezug auf die Übereinstimmung mit den Anforderungen der Landesbauordnung zu nehmen.

Unsere Basis für Ihre Sicherheit
fremdüberwacht und zertifiziert durch das IFT-Rosenheim
Zertifikat zur Bescheinigung der Leistungsbeständigkeit Zelenka Brandschutztechnik
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Neue Klassifizierungen nach EN 13501-2

Die bewährten Feuerwiderstandsklassen F30, F60 und F90 nach DIN 4102 finden bei Brandschutzfenstern (beweglichen selbstschließenden Brandschutzverglasungen) in der Außenanwendung seit dem 02.11.2020 keine Anwendung mehr. Sie werden nun ausschließlich nach der DIN EN 13501-2 klassifiziert, so dass Brandschutzfenster (bewegliche selbstschließende Brandschutzverglasungen) beispielsweise in der Feuerwiderstandsklasse EI230 Sa C2 ausgeführt werden. Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Buchstaben und Kennziffen nach der EN 16034 und der EN 13501-2.

E Raumabschluss (EN 16034 Abs. 4.1, EN 13501-2 Abs. 5.2.2) Widerstand eines Bauteils mit raumtrennender Funktion gegen Brandbeanspruchung von einer Seite, um den Durchtritt von Flammen oder heißen Gasen zu verhindern und so die Entzündung der dem Feuer abgekehrten Oberfläche in der Nähe befindlicher Materialien zu verhindern.
I Wärmedämmung (EN 16034 Abs. 4.1, EN 13501-2 Abs. 5.2.3) Der Buchstabe I beschreibt die Fähigkeit eines Bauteils, einer einseitigen Brandbeanspruchung zu widerstehen und eine Wärmeübertragung zu absorbieren. Das bedeutet, dass die Wärmeübertragung auf die dem Feuer abgekehrten Seite für eine gewisse Zeit reduziert wird, um eine Entzündung zu vermeiden und Personen und Sachgüter zu schützen. Die Wärmdämmung I wird bei Feuerschutzabschlüssen in zwei Prüfverfahren mit unterschiedlichen Randabständen in I1 und I2 unterteilt.
S Rauchdichtheit (EN 16034 Abs. 4.2) Die Rauchdichtheit beschreibt die Fähigkeit eines Bauteils, den Durchtritt von Gas oder Rauch auf die gegenüber liegende Seite zu verringern oder auszuschließen. Die Bezeichnung Sa berücksichtigt die Rauchdichtheit bei Umgebungstemperaturen und ist nach der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVVTB) für dichtschließende Elemente in Deutschland mindestens erforderlich. S200 berücksichtigt die Rauchdichtheit bei Umgebungstemperaturen und bei einer Temperatur von 200°C.
C Selbstschließende Eigenschaft (EN 16034 Abs. 4.4 und 4.5, EN 13501-2 Abs. 5.2.6) Der Buchstabe C bezeichnet die selbstschließende Fähigkeit von Brandschutzfenstern im Brandfall vollständig ohne Fremdeinwirkung zu schließen. Die geprüfte Anzahl der Zyklen wird mit den Ziffern 0 bis 5 benannt.

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Brandschutzglas

Das im Flügel von Brandschutzfenstern eingespannte Brandschutzglas ist in der Außenanwendung in den jeweiligen Klassifizierungs- und EXAP-Berichten aufgeführt und geregelt. Entsprechend der geforderten Feuerwiderstandsklasse und Leistungseigenschaften setzen wir für unsere beweglichen selbstschließenden Brandschutzverglasungen (Brandschutzfenster) unterschiedliche Glastypen namhafter Hersteller wie zum Beispiel Pilkington, Vetrotech oder Promaglas ein. Brandschutzgläser werden gemäß der Bauproduktenverordnung als CE-konforme Bauprodukte gekennzeichnet und fallen in der Außenanwendung in den Normbereich der DIN EN 1279-5.

Brandschutzfenster (bewegliche selbstschließende Brandschutzverglasungen) werden ausschließlich mit Brandschutzisoliergläsern ausgerüstet. Zur Anwendung kommen 2-fach Isoliergläser welche die geforderten Leistungseigenschaften bzw. brandschutztechnischen Eigenschaften gewährleisten. Brandschutzgläser für Verglasungen vom Typ F bzw. EI sind für den normalen Gebrauch klar durchsichtige Gläser, deren zulässiger Temperaturbereich zwischen -40°C und +50°C liegt. Sie bestehen bei Brandschutzgläsern vom Typ Pilkington Pyrostop aus mehreren dünnen Floatscheiben, zwischen denen spezielle intumeszierende Brandschutzschichten eingelagert sind. Im Brandfall bricht die dem Feuer zugewandte Scheibe. Die im Verbund enthaltenen Brandschutzschichten schäumen ab einer Ansprechtemperatur von ca. 120°C auf.

Transparenter Brandschutz für innovative Feuerschutzabschlüsse. Unsere Brandschutzfenster sind mit modernsten Brandschutzgläsern ausgerüstet und erfüllen neben brandschutztechnischen Anforderungen eine Vielzahl an zusätzlichen Leistungseigenschaften.

Pyrostop | Pyrodur

Logo Pilkington
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Brandschutzfenster aus Aluminium

Brandschutzfenster aus Aluminium erfüllen eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten und bestehen aus hochwärmegedämmten Rahmen- und Flügelprofilen. Pulverbeschichtung, Eloxal/Anodisierung oder Flüssiglackbeschichtung stehen Ihnen als Verfahren der Oberflächenveredelung in zahlreichen Farbtönen wie z. B. RAL, NCS, DB- oder DECORAL Oberflächen (Holzoptik) zur Auswahl. Beschlagsteile wie Bänder und Fensterschließer können sowohl verdeckt, als auch aufgesetzt ausgeführt werden. Die Produktion von Brandschutzfenstern erfolgt in unserem Unternehmen mit Hilfe von computergesteuerten Doppelgehrungssägen und Profilbearbeitungszentren unter der Aufsicht einer fremdüberwachenden, notifizierten Prüfstelle und einer strengen werkseigenen Produktionskontrolle.

Schüco AWS60FR30
Feuerwiderstand EW/EI 30
Schüco AWS70FR30
Feuerwiderstand EW/EI 30
Wicona WL75FP
Feuerwiderstand EW/EI 30
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SCHÜCO AWS 70 FR 30
Feuerwiderstandsklasse EI2 30 Sa C2 nach DIN EN 16034
SCHÜCO AWS 70 FR 30
Feuerwiderstandsklasse EI2 30 Sa C2 nach DIN EN 16034
CNC
Einblick in unseren Maschinenpark
Einblick in unseren Maschinenpark
WICONA WL 75 FP
Feuerwiderstandsklasse EI2 30 Sa C2 nach DIN EN 16034
Wicona WL 75 FP
Brandschutzfenster mit aufgesetztem Fensterschließer
Wicona WL 75 FP
Feuerwiderstandsklasse EI2 30 Sa C2 nach DIN EN 16034
Wicona WL 75 FP
Aufgesetzter Fenstershließer GEZE TS 5000
WICONA WL 75 FP
Feuerwiderstandsklasse EI2 30 Sa C2 nach DIN EN 16034
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Preisanfrage | Brandschutzfenster

Starten Sie eine kurze, kostenlose und für Sie unverbindliche Preisanfrage für die Herstellung, Lieferung und Montage von Brandschutzfenstern, geprüft nach DIN EN 13501-2, DIN EN 16034 (DIN EN 14351-1). Wir senden Ihnen schnellstmöglich ein kostengünstiges Angebot und eine projektbezogene Schnittzeichnung zu. Grundrisse oder ähnliche Dokumente können Sie am Ende des Formulars ganz einfach hochladen und zur Angebotserstellung an uns übermitteln.


Bei einer gewünschten Lieferung oder einer Montage teilen Sie uns bitte nachfolgend die Postleitzahl und den Ort als Liefer- oder Montageadresse mit


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FAQ | Fragen und Antworten ...

Können Feststellanlagen in der Außenanwendung eingesetzt werden?

Wir können unsere Brandschutzfenster (bewegliche selbstschließenden Brandschutzverglasungen) mit Feststellanlagen ausrüsten. Der Einsatz ist in Deutschland in der Außenwanwendung jedoch grundsätzlich nicht zulässig, da es für Feststellanlagen in der Außenanwendung keine Prüfnorm für Feststellanlagen gibt. Da Brandschutzfenster und Brandschutztüren in der Außenanwendung über eine harmonisierte europäische Norm geregelt sind, ist eine vorhaben bezogene Bauartgenehmigung oder eine geringfügige Abweichung nicht möglich. Das Problem betrifft unabhängig vom Hersteller jede Feststellanlage, die an einen Feuerschutzabschluss innerhalb einer Außenwand montiert werden soll. Feststellanlagen sind somit ausschließlich an Feuerschutzabschlüssen in Innenwänden zulässig.

Sind Brandschutzfenster kennzeichnungspflichtig?

Ja. Brandschutzfenster sind kennzeichnungspflichtig. In der Außenanwendung werden Brandschutzfenster basierend auf der europäisch harmonisierten Norm DIN EN 16034 / DIN EN 14351-1 mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet. Brandschutzfenster für den Innenbereich, die nicht in den Anwendungsbereich der DIN EN 14351-1 fallen, sind weiterhin national geregelt und werden mit einem Ü-Zeichen versehen.

Wie groß dürfen Brandschutzfenster ausgeführt werden?

Die Größe von Brandschutzfenstern ist durch Minimal- und Maximalabmessungen beschränkt und unterscheidet sich von System zu System. Die zulässige Größe von Brandschutzfenstern finden Sie in unseren Systembeschreibungen.

Müssen Brandschutzfenster gewartet werden?

Brandschutzfenster sind sicherheitsrelevante Anlagen die im Brandfall einwandfrei funktionieren müssen. Für die Funktionsfähigkeit eines Brandschutzfensters ist der Bauherr bzw. der Betreiber verantwortlich. Die Wartungsarbeiten sind halbjährlich durch einen autorisierten Fachbetrieb auszuführen.