Brandschutzverglasung Schüco Firestop F90

Brandschutzverglasung Holz
Brandschutzverglasungen

nach DIN 4102-13

Produktion, Lieferung und Montage von
Brandschutzverglasungen und Glastrennwänden
in den Feuerwiderstandsklassen
G30 | F30 | F60 und F90 gem. ABG / ABZ ...

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Brandschutzverglasung Schüco Firestop F90

Als feuerbeständige Brandschutzverglasung erfüllt das System Schüco Firestop F90 eine Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten und ist nach DIN 4102-13 in der Feuerwiderstandsklasse F90 geprüft und klassifiziert. Die Brandschutzverglasung besteht aus einem Aluminiumrahmen und zugelassenen Brandschutzgläsern die als Bauart zur Errichtung von nichttragenden inneren und äußeren Glaswänden oder zur Herstellung von lichtdurchlässigen Teilflächen innerhalb von inneren und äußeren Brandschutzwänden eingesetzt werden dürfen. Herstellung und Montage der feuerbeständigen Brandschutzverglasung sind über die allgemeine Bauartgenehmigung Z-19.14-1605 geregelt und im Sinne der Landesbauordnung als Bauart nachgewiesen. Die Brandschutzverglasung Schüco Firestop F90 erfüllt die geprüfte und klassifizierte Feuerwiderstandsklasse bei einer einseitigen Brandbeanspruchung. Dabei spielt es keine Rolle ob sich der Brandherd auf der Innen- oder Außenseite befindet.

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Systemaufbau

Die Aluminiumrahmenkonstruktion der Brandschutzverglasung Schüco Firestop F90 besteht aus Mehrkammer Aluminiumprofilen, die aus einem speziellen Aluminium-Kunstsoff-Verbundsystem bestehen. Die Kammern der Brandschutzverglasung sind mit speziellen nichtbrennbaren Brandschutzisolatoren gefüllt, die der Brandschutzverglasung im Brandfall eine optimale Standfestigkeit verleihen. Die Profile der Brandschutzverglasung Schüco Firestop F90 habe in der Innenanwendung also bei der Montage in inneren Brandschutzwänden eine Bautiefe von 105 mm. Bei einer Ausführung innerhalb von äußeren Brandschutzwänden werden zusätzliche Deckschalen auf der Profilinnenseite montiert, so dass sich die Gesamtbautiefe auf 127 mm vergrößert. Die zusätzlichen Deckschalen auf der Profilinnenseite sorgen bei einem Einsatz in äußeren Brandschutzwänden für verbesserte Wärmedämmschutzeigenschaften. Vier Isolatoren sorgen in den äußeren Kammern und im Profilkern für hervorragende brandschutztechnische Eigenschaften. Sie werden mit Haltefedern in den Profilkammern zusätzlich gesichert. Im Falzbereich befindet sich auf den PA-Formleisten ein dämmschichtbildender Dichtstreifen der im Brandfall chemisch reagiert, aufschäumt und den Spalt zwischen Profil und Glas brandschutztechnisch verschließt. Entsprechend den Anforderungen der allgemeinen Bauartgenehmigung Z-19.14-1605 kommen je nach Konstruktionsart weitere zusätzliche Isolatoren und aufschäumende Dichtstoffe bei der Herstellung der Brandschutzverglasungen zum Einsatz.

Die Brandschutzverglasung wird in unserem Unternehmen produziert und nach der Veredelung also nach der Oberflächenbeschichtung des Rohmaterials zu einer zugelassenen Rahmenkonstruktion zusammengesetzt. Die Aluminium-Verbund Profile werden im Zuge unserer Herstellung mit Eckverbindern und / oder T-Verbindern, sowie einem speziellen 2-Komponenten PU-Kleber und zugelassenen Befestigungsmitteln zu einer Blendrahmenkonstruktion zusammengesetzt.

Die maximale Höhe der Brandschutzverglasung beträgt 4500 mm. Die Länge kann nach der allgemeinen Bauartgenehmigung endlos ausgeführt werden. Maximale Glasabmessungen und Profilstöße müssen jedoch berücksichtigt werden. In der Außenanwendung betragen die größten Scheibenabmessungen 1400 mm x 2300 mm im Hochformat und 2300 mm x 1400 mm im Querformat. Ab einer Höhe von 3000 mm kommen zusätzliche Statikprofile zum Einsatz. Das System Schüco Firestop F90 kann problemlos mit der Brandschutztür Schüco Firestop T90 gemäß der allgemeinen Bauartgenehmigung Z-6.20-1853 kombiniert werden. Jede Brandschutzverglasung ist entsprechend der Verwenbarkeits- und Anwendbarkeitsnachweise kennzeichnungspflichtig. Das Kennzeichnungsschild befindet sich rechts unten auf der Rahmenkonstruktion und enthält Angaben wie Typ, Feuerwiderstandsklasse, Zulassungsnummer, Herstellungsjahr und das Herstellungswerk (Zelenka Brandschutztechnik GmbH). Auch das Brandschutzglas enthält zur Identifikation ein Ätzsiegel, dass es eindeutig als Brandschutzglas ausweist.

Brandschutzverglasungen sind in Deutschland verbindlich national über die DIN 4102-13 geregelt und über allgemeine Bauartgenehmigungen nachgewiesen. Europäische Klassifizierungen wie zum Beispiel EI 90 nach DIN EN 13501-2 können in Deutschland nicht angewendet werden.

Brandschutzglas

Die zulässigen Brandschutzgläser sind in der allgemeinen Bauartgenehmigung beschrieben. Nur diese Glastypen dürfen bei der Herstellung von Brandschutzverglasungen der Serie Schüco Firestop F90 eingesetzt werden. Bei der Glaswahl wird zwischen einer Innen- oder Außenanwendung unterschieden. Handelt es sich um eine Brandschutzverglasung, die in einer äußeren Brandschutzwand montiert wird, dürfen ausschließlich Brandschutz-Isoliergläser vom Typ Pilkington Pyrostop Typ 1, 2 und 3 ISO zum Einsatz kommen. Pilkington Pyrostop Brandschutzgläser sind klar durchsichtig. Für eine matte Ausführung werden die im Scheibenaufbau enthaltenen PVB-Folien nicht durchsichtig, sondern matt ausgeführt. Zahlreiche zusätzliche Eigenschaften und Beschichtungen wie z. B. Wärmeschutzbeschichtungen lassen sich auch bei Brandschutzgläsern kombinieren.

Folgende Brandschutzgläser können bei der Herstellung von Brandschutzverglasungen der Serie Schüco Firestop F90 eingesetzt werden:

Verbundglasscheiben

Pilkington Pyrostop 90-1
Pilkington Pyrostop 90-2
SchücoFlam 90 C
Contraflam 90-4

Isolierglasscheiben

Pilkington 90-1 Iso
Pilkington 90-2 Iso
Pilkington 90-3 Iso

Brandschutzglas Pilkington Pyrostop Zelenka Brandschutztechnik

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Oberflächen und Farben

Für die Beschichtung unserer Brandschutzverglasungen stehen Ihnen die Beschichtungsarten der Pulverbeschichtung, Eloxal/Anodisierung oder Flüssiglackbeschichtung zur Auswahl. Die Auswahl der möglichen Farbtöne ist riesig. Am beliebtesten sind derzeit Farbtöne der RAL-, NCS- oder DB-Farbgruppen. Das Rohmaterial wird für die Beschichtung noch vor unserer Bearbeitung durch ein zertifiziertes Beschichtungsunternehmen in den gewünschten Farbtönen und Beschichtungsarten hochwertig veredelt. Über unsere Schüco FarbApp erhalten Sie an Beispieloberflächen einen visuellen Einblick über die verfügbaren Veredelungsarten möglichen Farbtöne.
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Bauteilanschlüsse

Brandschutzverglasungen vom Typ Schüco Firestop F90 dürfen nach Punkt 2.3.3.1 der allgemeinen Bauartgenehmigung Z-19.14-1605 des DIBt-Berlin bei einer vertikalen Anordnung an folgende Bauteile anschließen:

  • Mauerwerkswände bestehend aus Mauerziegeln, Kalksandstein in einer Dicke von mindestens 11,5 cm
  • Mauerwerkswände aus Porenbetonsteinen in einer Dicke von mindestens 17,5 cm
  • Betonwände bzw. Stahlbetonwände in einer Dicke von mindestens 10 cm
  • Leichtbauwände in Metallständerbauweise in der Feuerwiderstandsklasse F90
  • Bekleidete Stahlbauteile der Feuerwiderstandsklasse F90 nach DIN 4102-4

Montage

Brandschutzverglasungen der Serie Schüco Firestop F90 werden durch die Profilmitte durch den Isolator mit dem angrenzenden Bauteil (Massivwand oder Leichtbauwand) durch zugelassene Dübel oder Schrauben verbunden. Die umlaufende Bauteilfuge wird mit nichtbrennbarer Mineralwolle, der Baustoffklasse A nach DIN EN 13501-1 ausgefüllt und mit einer Dichtungsmasse der Baustoffklasse B2 verschlossen.

  • Nichtbrennbare Mineralfaser mit einem Schmelzpunkt über 1000 °C

SCHÜCO Firestop F90
Feuerwiderstandsklasse F90 nach DIN 4102-13
CNC
Einblick in unseren Maschinenpark
CNC
Einblick in unseren Maschinenpark
SCHÜCO Firestop F90
Brandschutzverglasung mit glasteilendem Riegel
SCHÜCO Firestop F90
Rohmaterial einer Brandschutzverglasung vor der Verarbeitung
SCHÜCO Firestop F90
Rahmen einer Brandschutzverglasung in der Produktion
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FAQ | Fragen und Antworten ...

Ist in der Außenanwendung ein Fensterbankanschluss möglich?

Bei einem Einbau in äußeren Brandschutzwänden können Fensterbankanschlüsse berücksichtigt werden. Ein Detail ist in der allgemeinen Bauartgenehmigung Z-19.14-1605 des DIBt-Berlin in der Anlage 7.6 dargestellt. Unterhalb des Profils wird ein Silikatstreifen aus Promatect H oder Promatect L befestigt. Die Montage einer äußeren Fensterbank erfolgt durch den Silikatstreifen in ein Aluminium Rechteckprofil das ebenfalls auf der Innenseite mit dem Aluminiumprofil verschraubt ist.