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Brandschutztor Steuerung
Brandschutztore
nach DIN EN 16034

✓ Produktion, Lieferung und Montage
✓ verschiedene Feuerwiderstandsklassen
✓ Innovative Brandschutzsysteme

Brandschutz­tore

Brandschutztore, auch Feuerschutztore genannt verschließen große Wandöffnungen und übernehmen im Ernstfall eine entscheidende Schutzfunktion. Sie verhindern die Ausbreitung von Feuer und Rauch in angrenzende Brandabschnitte. Damit sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Brandschutzkonzepte in Industrie, Gewerbe und öffentlichen Gebäuden.

Als erfahrene und zertifizierte Berliner Brandschutzfirma begleiten wir Sie von der Auswahl des passenden Brandschutztors über die Lieferung bis zur fachgerechten Montage, sowie der Wartung und Reparatur von Brandschutztoren. Wir bieten Ihnen individuelle Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Zuverlässig, normgerecht und exakt auf Ihr Objekt abgestimmt. In Berlin und Brandenburg haben wir bereits eine Vielzahl von Brandschutztoren geliefert und eingebaut. Vertrauen Sie auf einen starken Partner mit langjähriger Erfahrung, zahlreichen Referenzen und einem erfahrenen Team für die Installation und Wartung von Brandschutztoren und Rauchschutzvorhängen.

Arten von Brandschutztoren

Je nach baulicher Situation, Platzverhältnissen und Nutzung kommen unterschiedliche Arten von Brandschutztoren zum Einsatz. Die Wahl des richtigen Systems hängt unter anderem von der Größe der Öffnung, der Einbausituation, den Platzverhältnissen sowie den brandschutztechnischen Anforderungen ab.

Wir liefern und montieren als zertifizierte Brandschutzfirma verschiedene Brandschutztortypen, die individuell auf Ihr Bauvorhaben abgestimmt werden können. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Ausführungen.

Brandschutzschiebetor

Brandschutzschiebetore

Brandschutzschiebetore gehören zu den am häufigsten eingesetzten Lösungen im industriellen Brandschutz. Sie sind echte Klassiker und bestehen aus einem oder mehreren Torblättern, die seitlich entlang einer Laufschiene bewegt werden.

Diese Bauweise ermöglicht große Öffnungsbreiten und ist besonders robust. Brandschutzschiebetore können zudem mit Verglasungen, Schlupf- oder Fluchttüren ausgestattet werden. Im Brandfall schließen sie automatisch über umgelenkte Gewicht und eine elektromechanische Feststellanlage hält das Brandschutztor im Tagesbetrieb vollständig geöffnet.

brandschutzstapeltor

Brandschutzstapeltore

Brandschutzstapeltore sind eine besonders platzsparende Lösung und eignen sich ideal für Einbausituationen mit begrenztem Raum. Die einzelnen Torsegmente werden beim Öffnen kompakt übereinandergestapelt.

Sie verfügen über moderne Sicherheits- und Steuerungssysteme und gewährleisten auch bei Stromausfall einen sicheren Betrieb. Aufgrund ihrer Bauweise sind sie besonders geeignet für große Öffnungen bei gleichzeitig eingeschränkten Platzverhältnissen.

Brandschutzsektionaltor

Brandschutzsektionaltore

Brandschutzsektionaltore bestehen aus mehreren Segmenten, die beim Öffnen senkrecht nach oben geführt und unter der Decke abgelegt werden. Diese Bauweise ermöglicht eine effiziente Raumnutzung im Innenbereich.

Sie sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und können ebenfalls mit Verglasungen kombiniert werden. Brandschutzsektionaltore bieten eine gute Lösung für Gebäude mit begrenztem seitlichem Platz.

Brandschutzstaffeltor

Brandschutzstaffeltore

Brandschutzstaffeltore werden vor allem bei sehr großen Öffnungen und seitlihc begrenzten Platzverhältnisse eingesetzt. Die Torblätter sind gestaffelt angeordnet und bewegen sich im Brandfall nach unten, um die Öffnung sicher zu verschließen.

Aufgrund ihrer Bauweise eignen sich diese Systeme besonders für Industrieanlagen mit großen Spannweiten und speziellen Anforderungen an den Brandschutz.

Brandschutzrolltor

Brandschutzrolltore

Brandschutzrolltore bestehen aus einzelnen Lamellen, die sich beim Öffnen kompakt aufrollen. Sie sind besonders platzsparend und eignen sich ideal für Bereiche mit begrenztem Raumangebot.

Moderne Brandschutzrolltore verfügen über spezielle Materialien und Konstruktionen, die im Brandfall eine hohe Widerstandsfähigkeit gewährleisten. Sie werden häufig in Lagerhallen, Tiefgaragen und gewerblichen Gebäuden eingesetzt.

Brandschutzhubtor

Brandschutzhubtore

Brandschutzhubtore öffnen und schließen sich vertikal und benötigen keinen seitlichen Platz. Sie sind die ideale Lösung für Einbausituationen, in denen andere Tortypen konstruktiv nicht realisierbar sind.

Wie alle Brandschutztore sind auch Hubtore mit automatischen Schließmechanismen ausgestattet und gewährleisten im Brandfall eine sichere Abschottung.

Einsatzbereiche von Brandschutztoren

Im Folgenden zeigen wir Ihnen fünf typische Einsatzbereiche für Brandschutztore und erklären, worauf es in der jeweiligen Anwendung ankommt.

Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich die Anforderungen an Größe, Funktion und Feuerwiderstandsdauer. Deshalb ist eine fachgerechte Planung und Auswahl des passenden Brandschutztors entscheidend.

Industriehallen und Produktionsstätten

In Industriehallen und Produktionsbetrieben werden Brandschutztore eingesetzt, um große Hallenbereiche voneinander zu trennen und Brandabschnitte zu bilden. Sie schützen Maschinen, Anlagen und Mitarbeiter und verhindern eine unkontrollierte Ausbreitung von Feuer und Rauch.

Logistikzentren und Lagerflächen

In Logistikzentren und Lagerhallen sorgen Brandschutztore für die sichere Abtrennung von Lagerbereichen und Verkehrswegen. Besonders bei großen Toröffnungen sind robuste und zuverlässige Systeme erforderlich, die auch im täglichen Betrieb hohen Belastungen standhalten.

Tiefgaragen und Parkhäuser

In Tiefgaragen und Parkhäusern dienen Brandschutztore dazu, einzelne Bereiche voneinander abzuschotten und Fluchtwege zu sichern. Sie tragen wesentlich dazu bei, die Ausbreitung von Rauchgasen zu begrenzen und die Sicherheit von Personen zu gewährleisten.

Gewerbe- und Einkaufszentren

In Einkaufszentren und gewerblich genutzten Gebäuden werden Brandschutztore eingesetzt, um Verkaufsflächen, Technikbereiche und Lagerzonen voneinander zu trennen. Dabei spielen neben dem Brandschutz auch Aspekte wie Optik und Integration in das Gebäude eine wichtige Rolle.

Öffentliche Gebäude und Einrichtungen

Auch in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäusern oder Verwaltungsgebäuden sind Brandschutztore ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Sie gewährleisten den Schutz von Personen und unterstützen die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, um im Brandfall Menschenleben und Sachwerte zu schützen.

Feuerwiderstandsklassen von Brandschutztoren

Brandschutztore werden nach ihrer Feuerwiderstandsdauer in verschiedene Klassen eingeteilt. Diese geben an, wie lange ein Tor im Brandfall seine Funktion erfüllt und die Ausbreitung von Feuer und Rauch verhindert. Die richtige Auswahl der Feuerwiderstandsklasse ist entscheidend und richtet sich nach den baulichen Anforderungen sowie den geltenden Vorschriften.

In der Praxis kommen vor allem die Klassen T30 (EI30), T60 (EI60) und T90 (EI90) zum Einsatz. Diese Bezeichnungen stehen für die Dauer in Minuten, in der das Brandschutztor dem Feuer standhält und seine Schutzfunktion aufrechterhält. Optional können Brandschutztore zusätzlich rauchdicht als RS-Elemente (S200) ausgeführt werden. Für den Fall, dass große Öffnungen nur rauchdicht ohne Anforderungen an den Feuerwiderstand geschützt werden sollen können wir Ihnen moderne Rauchschutzvorhänge als Rauchschutzabschlüsse anbieten.

T30 / EI30 – 30 Minuten

Brandschutztore der Klasse T30 bieten einen Feuerwiderstand von mindestens 30 Minuten. Sie kommen häufig in Bereichen mit geringeren brandschutztechnischen Anforderungen zum Einsatz, beispielsweise in kleineren gewerblichen Einheiten oder zur Unterteilung einzelner Gebäudebereiche.

T60 / EI60 – 60 Minuten

T60-Brandschutztore gewährleisten eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens 60 Minuten. Sie werden eingesetzt, wenn höhere Sicherheitsanforderungen bestehen und eine längere Abschottung im Brandfall erforderlich ist. Typische Einsatzbereiche sind größere gewerbliche Objekte oder Industrieanlagen.

T90 / EI90 – 90 Minuten

Brandschutztore der Klasse T90 bieten einen besonders hohen Schutz und halten einem Brand mindestens 90 Minuten stand. Sie werden vor allem in Bereichen eingesetzt, in denen höchste Anforderungen an den baulichen Brandschutz gestellt werden, beispielsweise in Industriehallen, Logistikzentren oder Tiefgaragen.

Welche Feuerwiderstandsklasse für Ihr Bauvorhaben erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Gebäudenutzung, den behördlichen Vorgaben und dem individuellen Brandschutzkonzept. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des passenden Brandschutztors und der richtigen Klassifizierung.

Vorschriften und Normen für Brandschutztore

Die Einteilung von Brandschutztoren erfolgt heute nach der Norm DIN EN 13501-2. Dabei werden die brandschutztechnischen Eigenschaften eines Tores genau definiert und klassifiziert.

Während früher Bezeichnungen wie T30 oder T90 verwendet wurden, erfolgt die Klassifizierung heute auf Basis europäischer Prüfverfahren, zum Beispiel als EI2 30 oder EI2 90. Diese Angaben beschreiben detailliert, wie lange ein Bauteil dem Feuer standhält und welche zusätzlichen Anforderungen erfüllt werden.

Die Kennzeichnungen von Brandschutztoren bestehen aus verschiedenen Buchstaben und Zahlen, die die Leistung des Bauteils im Brandfall beschreiben:

  • E (Raumabschluss): Verhindert den Durchtritt von Flammen und heißen Gasen
  • I (Wärmedämmung): Reduziert die Wärmeübertragung auf die dem Feuer abgewandte Seite
  • S (Rauchdichtheit): Begrenzung des Rauchdurchtritts
  • Sa / S200: Rauchdichtheit bei unterschiedlichen Temperaturen
  • C (selbstschließend): Tor schließt im Brandfall automatisch

Diese Klassifizierungen ermöglichen eine genaue Bewertung der Schutzwirkung und sind entscheidend für die Auswahl des passenden Brandschutztors. Ebenso wichtig sind die Anforderungen der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB). Sie legt besondere Anforderungen und Eigenschaften von Brandschutztoren fest. Weitere Informationen über die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen, sowie die aktuelle Fassung finden Sie auf der offiziellen Website des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).

Alte und neue Feuerwiderstandsklassen im Vergleich

Im Zuge der europäischen Harmonisierung wurden die bisherigen nationalen Klassifizierungen nach DIN 4102 durch die europäische Norm DIN EN 13501-2 ersetzt.

Die folgende Übersicht zeigt die direkte Zuordnung der früher verwendeten Bezeichnungen wie T30 oder T90 zu den aktuellen europäischen Klassifizierungen. Dadurch wird deutlich, wie sich die Anforderungen an Brandschutztore verändert haben und welche neuen Kennzeichnungen heute maßgeblich sind.

Bauaufsichtliche Anforderungen nach MBO und MVVTBAlte Norm nach DIN 4102-5 Nachweisführung über AbZ/AbGUmsetzung nach DIN EN 16034 / DIN EN 13501-2 gem. MVVTB. Nachweisführung über Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung.
dicht- und selbstschließendkeine✅ Sa C2
rauchdicht- und selbstschließendRS✅ S200 C2
feuerhemmend, dicht- und selbstschließendT30✅ EI2 30 Sa C2
feuerhemmend, rauchdicht und selbstschließendT30 RS✅ EI2 30 S200 C2
feuerbeständig, dicht- und selbstschließendT90✅ EI2 60 Sa C2
feuerbeständig, rauchdicht und selbstschließendT90 RS✅ EI2 90 S200 C2

Bedeutung der Klassifizierungen im Detail

ERaumabschluss (EN 16034 Abs. 4.1, EN 13501-2 Abs. 5.2.2) Widerstand eines Bauteils mit raumtrennender Funktion gegen Brandbeanspruchung von einer Seite, um den Durchtritt von Flammen oder heißen Gasen zu verhindern und so die Entzündung der dem Feuer abgekehrten Oberfläche in der Nähe befindlicher Materialien zu verhindern.
IWärmedämmung (EN 16034 Abs. 4.1, EN 13501-2 Abs. 5.2.3) Der Buchstabe I beschreibt die Fähigkeit eines Bauteils, einer einseitigen Brandbeanspruchung zu widerstehen und eine Wärmeübertragung zu absorbieren. Das bedeutet, dass die Wärmeübertragung auf die dem Feuer abgekehrten Seite für eine gewisse Zeit reduziert wird, um eine Entzündung zu vermeiden und Personen und Sachgüter zu schützen. Die Wärmdämmung I wird bei Feuerschutzabschlüssen in zwei Prüfverfahren mit unterschiedlichen Randabständen in I1 und I2 unterteilt.
SRauchdichtheit (EN 16034 Abs. 4.2) Die Rauchdichtheit beschreibt die Fähigkeit eines Bauteils, den Durchtritt von Gas oder Rauch auf die gegenüber liegende Seite zu verringern oder auszuschließen. Die Bezeichnung Sa berücksichtigt die Rauchdichtheit bei Umgebungstemperaturen und ist nach der Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVVTB) für dichtschließende Elemente in Deutschland mindestens erforderlich. S200 berücksichtigt die Rauchdichtheit bei Umgebungstemperaturen und bei einer Temperatur von 200°C.
CSelbstschließende Eigenschaft (EN 16034 Abs. 4.4 und 4.5, EN 13501-2 Abs. 5.2.6) Der Buchstabe C bezeichnet die selbstschließende Fähigkeit von Brandschutzfenstern im Brandfall vollständig ohne Fremdeinwirkung zu schließen. Die geprüfte Anzahl der Zyklen wird mit den Ziffern 0 bis 5 benannt.

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Planung, Lieferung und Montage von Brandschutztoren

Die fachgerechte Planung, Lieferung und Montage von Brandschutztoren ist entscheidend für die Sicherheit und Funktionsfähigkeit im Brandfall. Nur wenn alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind, kann das Brandschutztor seine Schutzfunktion zuverlässig erfüllen.

Als erfahrener Fachbetrieb begleiten wir Sie von der ersten Beratung bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme Ihres Brandschutztors. Dabei berücksichtigen wir sowohl die baulichen Gegebenheiten als auch die geltenden Vorschriften und Ihr individuelles Brandschutzkonzept.

Individuelle Planung und Beratung

Jedes Bauvorhaben stellt unterschiedliche Anforderungen an den Brandschutz. Wir analysieren die Einbausituation vor Ort und beraten Sie bei der Auswahl des passenden Brandschutztors. Dabei berücksichtigen wir unter anderem die Größe der Öffnung, die Nutzung des Gebäudes, die erforderliche Feuerwiderstandsklasse sowie die technischen und baulichen Rahmenbedingungen.

Lieferung hochwertiger Brandschutztore

Wir liefern ausschließlich geprüfte und zugelassene Brandschutztore namhafter Hersteller, die den aktuellen Normen und gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Alle Systeme werden individuell auf Ihr Projekt abgestimmt und erfüllen höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

Fachgerechte Montage und Inbetriebnahme

Die Montage von Brandschutztoren erfordert höchste Präzision und Fachkenntnis. Unsere qualifizierten Monteure sorgen für eine normgerechte Installation aller Komponenten, einschließlich der erforderlichen Feststellanlagen und Steuerungssysteme.

Nach der Montage erfolgt die Inbetriebnahme sowie eine Funktionsprüfung, um sicherzustellen, dass das Brandschutztor im Ernstfall zuverlässig schließt und seine volle Schutzwirkung entfaltet.

Reparatur und Instandsetzung von Brandschutztoren

Auch nach der Montage stehen wir Ihnen als zuverlässiger Ansprechpartner zur Verfügung. Neben der Lieferung und Installation übernehmen wir die fachgerechte Reparatur und Instandsetzung bestehender Brandschutztore und Rauchschutzvorhänge.

Weitere Informationen zur Wartung und Instandhaltung von Brandschutztoren finden Sie auf unserer separaten Serviceseite.

Ihr Fachbetrieb für Brandschutztore in Berlin & Brandenburg

Als erfahrener Fachbetrieb für Brandschutztore in Berlin und Brandenburg stehen wir Ihnen bei allen Fragen rund um Lieferung, Montage und Instandsetzung von Feuerschutzabschlüssen zur Seite. Wir verfügen über langjährige Erfahrung im baulichen Brandschutz und haben bereits zahlreiche Projekte in Industrie, Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen erfolgreich umgesetzt.

Unser Team aus qualifizierten Fachkräften begleitet Sie von der ersten Beratung bis zur fachgerechten Umsetzung Ihres Projekts. Dabei legen wir großen Wert auf eine individuelle Planung, normgerechte Ausführung und eine zuverlässige Umsetzung, abgestimmt auf Ihre Anforderungen und die jeweiligen baulichen Gegebenheiten vor Ort.

Durch unsere regionale Nähe und unsere Standorte in Berlin und Brandenburg sind wir schnell vor Ort und können flexibel auf Ihre Bedürfnisse reagieren. Ob Neubau, Umbau oder Modernisierung. Mit Zelenka Brandschutztechnik setzen Sie auf einen kompetenten Partner für sichere und langlebige Brandschutztor-Lösungen.

FAQ | Fragen und Antworten zu Brandschutztoren

Sie haben noch Fragen zum Thema Brandschutztore? Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir Ihnen an dieser Stelle zusammengefasst und beantwortet. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern telefonisch Rede und Antwort.

Wie funktioniert ein Brandschutztor?

Ein Brandschutztor ist im Normalbetrieb geöffnet und schließt im Brandfall automatisch, um die Ausbreitung von Feuer und Rauch in angrenzende Brandabschnitte zu verhindern.

Im Alltag wird das Tor durch eine elektromechanische Feststellanlage offen gehalten. Die Auslösung erfolgt über Rauchmelder, Thermomelder oder eine Brandmeldeanlage. Dadurch schließt das Tor selbstständig und fungiert als Feuerschutzabschluss, der Brandabschnitte zuverlässig voneinander trennt.

Wie lange hält ein Brandschutztor im Brandfall?

Die Feuerwiderstandsdauer eines Brandschutztors hängt von seiner Klassifizierung ab. In der Praxis kommen vor allem die Klassen T30 (EI30), T60 (EI60) und T90 (EI90) zum Einsatz. Die Zahlen der Feuerwiderstandsklasse geben an, wie viele Minuten das Brandschutztor im Brandfall seine Schutzfunktion aufrechterhält. Ein T30 / EI30-Brandschutztor hält dem Feuer mindestens 30 Minuten stand, ein T60 / EI60-Tor mindestens 60 Minuten und ein T90 / EI90-Tor mindestens 90 Minuten. Welche Feuerwiderstandsklasse erforderlich ist, richtet sich nach den baulichen Anforderungen und dem jeweiligen Brandschutzkonzept.

Wann ist ein Brandschutztor erforderlich?

Ein Brandschutztor ist immer dann erforderlich, wenn große Öffnungen brandschutztechnisch gesichert werden müssen und Brandschutztüren nicht ausreichen. Dies ist häufig in Industriehallen, Logistikzentren, Tiefgaragen oder öffentlichen Gebäuden der Fall. In der Regel werden Brandabschnitte voneinander getrennt. Die genauen Anforderungen ergeben sich aus dem Brandschutzkonzept und den behördlichen Vorgaben.

Was kostet ein Brandschutztor?

Die Kosten für ein Brandschutztor hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe der Öffnung, dem gewählten Tortyp, der erforderlichen Feuerwiderstandsklasse sowie den baulichen Gegebenheiten vor Ort.
In vielen Fällen zählen Brandschutzschiebetore zu den wirtschaftlichsten Lösungen, da sie konstruktiv vergleichsweise einfach aufgebaut sind. Systeme wie das Hörmann Brandschutzschiebetor FST werden daher häufig eingesetzt.
Aufwendigere Konstruktionen wie Brandschutzhubtore oder Brandschutzrolltore kommen seltener zum Einsatz und sind aufgrund ihrer speziellen Bauweise in der Regel kostenintensiver als klassische Feuerschutzschiebetore.
Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, das exakt auf Ihr Bauvorhaben und die jeweiligen Anforderungen abgestimmt ist.

Wie oft müssen Brandschutztore gewartet werden?

Brandschutztore müssen mindestens einmal jährlich durch ein zertifiziertes Fachunternehmen gewartet werden. Die regelmäßige Wartung stellt sicher, dass der Feuerschutzabschluss im Brandfall ordnungsgemäß funktioniert. Wird die Brandschutztür oder das Brandschutztor durch eine Feststellanlage offengehalten, muss auch diese geprüft werden. Im Rahmen der jährlichen Wartung werden deshalb sowohl der Feuerschutzabschluss als auch die elektromechanische Feststellanlage nach DIN 14677 überprüft.

Die Ergebnisse der Wartung werden protokolliert, damit festgestellte Mängel oder Schäden fachgerecht behoben werden können.

Zusätzlich zur jährlichen Wartung muss die Feststellanlage monatlich durch den Betreiber auf ihre Funktion kontrolliert werden.

Können Brandschutztore auch Durchgangstüren enthalten?

Ja, das ist möglich. In einen Torflügel können ein bis zwei schwellenlose Schlupftüren integriert werden. Einzeltüren können dabei in Abhängigkeit Ihrer individuellen Fluchtwegplanung in beide Richtungen geöffnet werden. Alternativ kann mit zwei Schlupftüren gearbeitet werden, die sich in entgegengesetzte Richtungen öffnen lassen.

Können Brandschutztore auch verglast werden?

Verglasungen in Brandschutz-Schiebetoren sind möglich, sofern es sich dabei um Brandschutzglas handelt, welches mindestens dieselben Feuerwiderstandseigenschaften aufweist wie das Tor.

Welche Brandschutztore brauche ich für Förderanlagen?


Für Fördertechnik benötigen Sie sogenannte Förderanlagenabschlüsse (FAA). Diese Form der Feuerschutztore behandeln wir auf einer eigenen Unterseite.

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