Brandschutzverglasungen
Brandschutzverglasungen verbinden transparente Architektur mit den höchsten Anforderungen des vorbeugenden baulichen Brandschutzes. Sie können in feuerhemmenden, hochfeuerhemmenden und feuerbeständigen Bauteilen eingesetzt werden und tragen dazu bei, Brandabschnitte transparent und sicher voneinander zu trennen. Offene Raumwirkungen, Sichtachsen und natürlicher Lichteinfall bleiben bei diesen innovativen Verglasungen erhalten. Besonders häufig werden diese Feuerschutzabschlüsse in modernen Bürogebäuden, öffentlichen Einrichtungen, Industrieanlagen und Sonderbauten eingesetzt.
Im Brandfall übernehmen Brandschutzverglasungen eine zentrale Schutzfunktion. Sie verhindern die Ausbreitung von Feuer, Rauch und gefährlicher Wärmestrahlung und helfen dabei, Flucht- und Rettungswege länger nutzbar zu halten. Anders als klassische Verglasungen bestehen sie aus bauaufsichtlich geprüften Systemen, bei denen Brandschutzglas, Rahmenkonstruktion, Dichtungen und Befestigungen technisch exakt aufeinander abgestimmt sind.
Je nach Einbausituation lassen sich Brandschutzverglasungen mit weiteren brandschutztechnischen Bauelementen wie zum Beispiel Brandschutzfenstern oder Brandschutztüren kombinieren.
Als erfahrene Brandschutzfirma aus Berlin planen, fertigen und montieren wir individuelle Brandschutzverglasungen für Neubauten, Sanierungen und anspruchsvolle Sonderlösungen an unserem Standort in Hennigsdorf am Rand von Berlin. In unserer modernen Produktion entstehen maßgeschneiderte Systeme in verschiedenen Formen und Feuerwiderstandsklassen. Von klassischen Festverglasungen über Ganzglaswände bis hin zu kreisrunden Brandschutzverglasungen und speziellen Sonderlösungen.
Wir begleiten Ihr Bauvorhaben von der technischen Planung über die Fertigung bis zur fachgerechten Montage und sorgen dafür, dass Ihre Brandschutzverglasung sowohl den geltenden bauaufsichtlichen Anforderungen als auch den architektonischen Ansprüchen Ihres Projekts entspricht.
Inhaltsverzeichnis
- Was sind Brandschutzverglasungen?
- Feuerwiderstandsklassen bei Brandschutzverglasungen
- F-Verglasung und G-Verglasung – Unterschiede einfach erklärt
- Einsatzbereiche von Brandschutzverglasungen
- Unsere Systeme und Ausführungen
- Einblicke in die Fertigung und Montage unserer Brandschutzverglasungen
- FAQ | Fragen und Antworten zu Brandschutzverglasungen

Was sind Brandschutzverglasungen?
Brandschutzverglasungen sind speziell geprüfte Verglasungssysteme, die im Brandfall für einen definierten Zeitraum ihre brandschutztechnische Schutzfunktion aufrechterhalten. Sie dienen dazu, Wandöffnungen in brandabschnittsbildenden Bauteilen sicher zu verschließen und ermöglichen gleichzeitig Transparenz und Lichtdurchlässigkeit für offene Raumkonzepte.
Im Gegensatz zu öffenbaren Brandschutzfenstern sind Brandschutzverglasungen festverglaste Konstruktionen. Trotz ihrer optischen Ähnlichkeit zu herkömmlichen Verglasungen erfüllen Brandschutzverglasungen hohe Anforderungen an den vorbeugenden baulichen Brandschutz. Sie begrenzen die Ausbreitung von Feuer, Rauch und absorbieren die bei einem Brand auftretende Hitzestrahlung.
Je nach Klassifizierung erfüllen Brandschutzverglasungen nicht nur Anforderungen an den Raumabschluss, sondern auch eine thermische Isolation, also die Begrenzung der Wärmestrahlung. Welche Eigenschaften im Einzelfall erforderlich sind, richtet sich nach der baulichen Situation, der Nutzung des Gebäudes und den geltenden bauaufsichtlichen Vorgaben.
Brandschutzverglasungen kommen typischerweise in feuerhemmenden, hochfeuerhemmenden oder feuerbeständigen Brandschutzwänden zum Einsatz und sind Bestandteil eines geprüften Gesamtsystems. Entscheidend für ihre Schutzwirkung ist nicht allein das Brandschutzglas, sondern das technisch abgestimmte Zusammenspiel aller Komponenten. Von der Rahmenkonstruktion über Brandschutzdichtungen bis hin zu den zugelassenen Befestigungsmitteln.
Je nach Einsatzbereich und architektonischer Anforderung stehen unterschiedliche Systemlösungen zur Verfügung – von klassischen Festverglasungen mit Aluminium- oder Stahlrahmen über rahmenlose Innenverglasungen bis hin zu großflächigen Ganzglasanlagen mit integrierter Brandschutzfunktion.
Aufbau einer Brandschutzverglasung
Eine Brandschutzverglasung besteht nicht nur aus speziellem Brandschutzglas. Sie ist ein technisch geprüftes System, bei dem alle Komponenten exakt aufeinander abgestimmt zugelassen sein müssen.
Zu den wesentlichen Bestandteilen gehören:
- Brandschutzglas reagiert im Brandfall auf Hitzeeinwirkung
- Rahmenkonstruktionen aus Aluminium, Stahl, Holz oder speziellen Brandschutzbauplatten
- Brandschutzdichtungen zur Sicherung der Fugenbereiche
- Intumeszierende Materialien, die sich bei Hitze ausdehnen und Öffnungen verschließen
- Isolatoren zur Kühlung und zum Schutz der Rahmenprofile
- Geprüfte Befestigungssysteme zur sicheren Verankerung im Baukörper
Erst das Zusammenspiel dieser Bauteile gewährleistet die geforderte Feuerwiderstandsdauer und die bauaufsichtliche Zulässigkeit.
Wie funktioniert Brandschutzglas im Brandfall?
Die Schutzwirkung von Brandschutzglas basiert auf einer speziellen konstruktiven und materialtechnischen Funktion. Je nach System enthält das Glas mehrere Scheibenebenen und dazwischenliegende Brandschutzschichten oder Gel-Zwischenlagen.
Steigt im Brandfall die Temperatur an, reagieren diese Schichten auf die Hitze und verändern ihre Struktur. Dadurch entsteht eine isolierende Schutzbarriere, die den Wärmedurchgang deutlich reduziert und die Temperatur auf der brandabgewandten Seite begrenzt.
So bleibt die Abschottungswirkung über die definierte Feuerwiderstandsdauer erhalten und angrenzende Bereiche werden vor kritischer Hitzeeinwirkung geschützt.
Diese Eigenschaft ist besonders wichtig in Fluchtwegen, notwendigen Fluren und sicherheitsrelevanten Gebäudebereichen.
Unterschied zwischen Brandschutzglas und normalem Sicherheitsglas
Brandschutzglas und Sicherheitsglas werden häufig verwechselt, erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben.
Sicherheitsglas wie zum Beispiel etwa ESG oder VSG schützt vor Verletzungen durch Glasbruch oder erhöht den Einbruchschutz. Es besitzt jedoch keine geprüfte Feuerwiderstandsfunktion und darf brandschutztechnische Anforderungen nicht ersetzen.
Brandschutzglas hingegen ist speziell für den Einsatz im vorbeugenden Brandschutz entwickelt und geprüft. Es besteht je nach Typ aus speziellen Gelschichten die erst im Brandfall sichtbar werden und widersteht Feuer über einen definierten Zeitraum. Brandschutzglas kann viele zusätzliche Eigenschaften erfüllen. Viele Brandschutzgläser beinhalten zusätzliche Scheiben aus ESG oder VSG um neben den brandschutztechnischen Eigenschaften wie Einbruchschutz oder Absturzsicherheit zu gewährleisten.
Für Bauvorhaben mit brandschutztechnischen Anforderungen ist daher entscheidend, dass ausschließlich zugelassene Brandschutzsysteme eingesetzt werden.
Feuerwiderstandsklassen bei Brandschutzverglasungen
Brandschutzverglasungen werden je nach Anforderung in unterschiedliche Feuerwiderstandsklassen eingeteilt. Die jeweilige Klassifizierung gibt an, wie lange ein Verglasungssystem im Brandfall seine Schutzfunktion zuverlässig aufrechterhält und welche brandschutztechnischen Anforderungen dabei erfüllt werden müssen. Die Zahl hinter dem Buchstaben F oder G steht für die Dauer der Widerstandsfähigkeit in Minuten.
Beispiel: F90 = 90 Minuten Feuerwiderstand
Welche Feuerwiderstandsklasse erforderlich ist, hängt unter anderem von der Nutzung des Gebäudes, den bauordnungsrechtlichen Vorgaben und dem jeweiligen Brandschutzkonzept ab. Besonders in Flucht- und Rettungswegen, notwendigen Fluren oder brandabschnittsbildenden Wänden spielen diese Anforderungen eine zentrale Rolle.
Im vorbeugenden baulichen Brandschutz kommen vor allem Brandschutzverglasungen der Klassen F30, F60 und F90 zum Einsatz.
Brandschutzverglasung F30
Brandschutzverglasungen der Feuerwiderstandsklasse F30 bieten einen geprüften Feuerwiderstand von mindestens 30 Minuten und gelten als feuerhemmende Verglasungssysteme. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo grundlegende brandschutztechnische Anforderungen erfüllt werden müssen und gleichzeitig Transparenz sowie Lichtdurchlässigkeit gewünscht sind.
Typische Einsatzbereiche sind Bürogebäude, Verwaltungsgebäude, Schulen oder andere öffentliche Einrichtungen. F30-Verglasungen ermöglichen wirtschaftliche und zugleich sichere Lösungen für zahlreiche Standardanwendungen im baulichen Brandschutz.
Je nach Einbausituation stehen unterschiedliche Systemlösungen zur Verfügung – von klassischen Festverglasungen bis hin zu rahmenlosen Innenverglasungen.
Mehr zu unseren Brandschutzverglasungen F30 erfahren Sie auf unsererer Detailseite.
Brandschutzverglasung F60
Brandschutzverglasungen der Klasse F60 bieten einen Feuerwiderstand von mindestens 60 Minuten und kommen dort zum Einsatz, wo erhöhte Anforderungen an den baulichen Brandschutz bestehen. Sie bieten eine längere Schutzwirkung und zusätzliche Sicherheitsreserven gegenüber feuerhemmenden Systemen.
F60-Verglasungen werden häufig in größeren Gebäudekomplexen, technischen Bereichen oder Gebäuden mit erhöhtem Sicherheitsbedarf eingesetzt. Sie verbinden transparentes Bauen mit erweitertem Brandschutz und können individuell an die baulichen Anforderungen angepasst werden.
Abhängig vom System sind unterschiedliche Rahmenkonstruktionen und Verglasungsarten möglich.
Mehr zu unseren Brandschutzverglasungen F60 erfahren Sie auf unsererer Detailseite.
Brandschutzverglasung F90
Brandschutzverglasungen der Feuerwiderstandsklasse F90 gehören zu den am häufigsten eingesetzten Lösungen im anspruchsvollen baulichen Brandschutz. Sie gewährleisten einen Feuerwiderstand von mindestens 90 Minuten und werden überall dort eingesetzt, wo feuerbeständige Bauteile gefordert sind.
Typische Einsatzbereiche sind Industrieanlagen, Sonderbauten, öffentliche Gebäude oder sicherheitsrelevante Gebäudebereiche mit erhöhtem Schutzbedarf. Trotz hoher Brandschutzanforderungen ermöglichen F90-Systeme transparente und architektonisch anspruchsvolle Lösungen.
Je nach Einsatzbereich können zusätzliche Anforderungen wie Schallschutz oder Einbruchhemmung integriert werden.
Mehr zu unseren Brandschutzverglasungen F90 erfahren Sie auf unsererer Detailseite.
F-Verglasung und G-Verglasung – Unterschiede einfach erklärt
Brandschutzverglasungen werden nicht nur nach ihrer Feuerwiderstandsdauer eingeteilt, sondern auch nach ihrer Schutzwirkung. In Deutschland wird dabei zwischen F-Verglasungen und G-Verglasungen unterschieden. Beide Verglasungsarten müssen im Brandfall über die geprüfte Zeit als Raumabschluss wirken und verhindern, dass Flammen und Rauch auf angrenzende Bereiche übergreifen.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Begrenzung der Wärmestrahlung. F-Verglasungen bieten zusätzlich zum Raumabschluss eine wärmedämmende Wirkung. G-Verglasungen halten Feuer und Rauch zurück, begrenzen die Hitzestrahlung jedoch nur eingeschränkt. Welche Verglasung zulässig ist, hängt deshalb immer von der konkreten Einbausituation, dem Brandschutzkonzept und den bauaufsichtlichen Anforderungen ab. Die Darstellung zeigt wie schnell die Temperatur im Brandfall nach der Einheitstemperatur (ETK) ansteigt.
F-Verglasungen
F‑Verglasungen verhindern die Ausbreitung von Feuer und Rauch und absorbieren die gefährliche Hitzestrahlung. Bei einer Brandprüfung darf die Temperatur auf der feuerabgewandten Seite des Brandschutzglases im Mittel nicht mehr als 140 K und punktuell nicht mehr als 180 K steigen. Zusätzlich wird bei F-Verglasungen ein sogenannter Wattebausch-Test durchgeführt: Entzündet oder glimmt der Wattebausch, gilt die Prüfung als nicht bestanden.
Diese strikten Vorgaben machen F‑Verglasungen zur bevorzugten Wahl für Bereiche mit hohen Brandschutzanforderungen.
G-Verglasungen
G‑Verglasungen halten Feuer und Rauch zurück, schränken die Hitzestrahlung jedoch nur ein. Daher dürfen sie ausschließlich in Bereichen verbaut werden, in denen die Strahlung keine Gefahr darstellt. Ein typisches Beispiel sind Lichtöffnungen in Flurwänden, die mindestens 1,80 m über dem Fußboden beginnen. Die Zulässigkeit wird im Einzelfall von der örtlichen Bauaufsicht geprüft, da G‑Verglasungen nicht für feuerhemmende oder feuerbeständige Wände vorgesehen sind und sich Brandlasten auf der gegenüberliegenden Seite entzünden können.
Einsatzbereiche von Brandschutzverglasungen
Brandschutzverglasungen kommen überall dort zum Einsatz, wo Brandschutzanforderungen mit Transparenz, Tageslicht und architektonischer Offenheit kombiniert werden sollen. Sie ermöglichen es, Brandabschnitte sicher voneinander zu trennen, ohne auf offene Raumkonzepte oder natürliche Lichtführung zu verzichten.
Je nach Nutzung des Gebäudes, bauordnungsrechtlichen Vorgaben und Anforderungen des Brandschutzkonzepts kommen unterschiedliche Feuerwiderstandsklassen und Systemlösungen zum Einsatz. Entscheidend ist dabei immer die konkrete Einbausituation sowie die geforderte Schutzwirkung.
Typische Einsatzbereiche für Brandschutzverglasungen finden sich im gewerblichen, öffentlichen und industriellen Bau.
Bürogebäude
In modernen Bürogebäuden werden Brandschutzverglasungen häufig eingesetzt, um offene Raumstrukturen, Besprechungsbereiche oder Verkehrswege brandschutztechnisch sicher zu trennen. Gleichzeitig bleibt die gewünschte Transparenz und Lichtdurchlässigkeit erhalten.
Besonders in Flurbereichen, Treppenhäusern oder an Übergängen zwischen Nutzungseinheiten ermöglichen Brandschutzverglasungen eine sichere und zugleich architektonisch ansprechende Lösung. Je nach Gebäudegröße und Brandschutzkonzept kommen häufig F30- oder F90-Systeme zum Einsatz. Ganzglassysteme ohne zusätzliche Sprossenprofile eignen sich hervorragend um Besprechungsräume von angrenzenden Brandabschnitten zu trennen.
Schulen und öffentliche Gebäude
Schulen, Kindertagesstätten, Verwaltungsgebäude und andere öffentliche Einrichtungen unterliegen hohen Anforderungen an den baulichen Brandschutz. Brandschutzverglasungen helfen dabei, notwendige Brandabschnitte sicher zu trennen und gleichzeitig eine offene und helle Gebäudestruktur zu erhalten.
Gerade in Fluren, Eingangsbereichen oder Treppenräumen spielen transparente Brandschutzlösungen eine wichtige Rolle, um Sicherheit, Orientierung und Tageslicht optimal zu verbinden.
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und medizinischen Versorgungszentren hat der vorbeugende Brandschutz eine besonders hohe Bedeutung. Brandschutzverglasungen tragen dazu bei, sensible Bereiche sicher voneinander abzuschotten und gleichzeitig Sichtbeziehungen für Personal und Patienten zu ermöglichen.
Insbesondere in Fluchtwegen, Stationsbereichen oder Verbindungsgängen kommen häufig feuerbeständige Verglasungssysteme zum Einsatz, um Personen und kritische Infrastrukturen zuverlässig zu schützen.
Industrie und Gewerbe
In Industrie- und Gewerbebauten werden Brandschutzverglasungen häufig eingesetzt, um Produktionsbereiche, Lagerflächen, Technikräume oder Verwaltungsbereiche brandschutztechnisch voneinander zu trennen.
Hier stehen neben dem klassischen Brandschutz oft zusätzliche Anforderungen wie Schallschutz, mechanische Belastbarkeit oder große Verglasungsflächen im Fokus. Je nach Nutzung und Gefährdungspotenzial kommen häufig Brandschutzverglasungen F90 zum Einsatz.
Flucht- und Rettungswege
Flucht- und Rettungswege gehören zu den sensibelsten Einsatzbereichen für Brandschutzverglasungen. Hier ist es entscheidend, dass Feuer, Rauch und gefährliche Wärmestrahlung über einen definierten Zeitraum zuverlässig zurückgehalten werden. Hier sind F-Verglasungen die richtige Wahl. G-Verglasungen sind in Flucht- und Rettungswegen nur nach Zustimmung der örtlichen Baubehörde ab einer Höhe von 1,80 m eingebaut werden.
Brandschutzverglasungen ermöglichen es, notwendige Flure, Treppenräume und Rettungswege brandschutztechnisch sicher auszubilden, ohne diese durch massive geschlossene Wände optisch einzuengen. Dadurch bleiben Orientierung, Sichtachsen und Tageslicht erhalten.
Unsere Systeme und Ausführungen
Brandschutzverglasungen aus Aluminium
Brandschutzverglasungen aus Aluminium sind extrem stabil und überzeugen durch eine lange Lebensdauer. Ihr Rahmen besteht aus hochstabilen Mehrkammerprofilen, die vor der eigentlichen Bearbeitung im Wunschfarbton beschichtet werden. Für die Oberflächen stehen Pulverbeschichtung, Eloxal/Anodisierung oder Flüssiglack zur Auswahl. RAL-, NCS-, DB- und Decoral-Farben in Holzoptik bieten nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten. In unserer Produktionsstätte bei Berlin schneiden wir die Profile präzise auf Gehrung und bearbeiten sie mit modernster CNC-Technik zu hochmodernen
Als führender Hersteller von Brandschutzverglasungen produzieren, liefern und montieren wir Brandschutzverglasungen in den Feuerwiderstandsklassen F30 (feuerhemmend), F60 (hochfeuerhemmend) und F90 (feuerbeständig) gemäß DIN 4102-13.
Rahmenlose Brandschutzverglasungen für den Innenbereich
Unsere rahmenlosen Brandschutzverglasungen in Leichtbauweise fügen sich nahtlos in den Innenausbau ein. Mit Feuerwiderstandsklassen F30, F60 und F90 bieten sie verlässlichen Schutz und ein dezentes Erscheinungsbild.
Das Brandschutzglas wird in einen Rahmen aus zementgebundenen Silikat-Brandschutzbauplatten eingebettet, der später vollständig verdeckt ist. Diese Platten lassen sich flexibel weiterverarbeiten: verputzen, verspachteln, tapezieren oder streichen. So entsteht der Eindruck einer durchgehenden Glasfläche, die sich harmonisch in die Innenarchitektur einfügt. Die verdeckte Einbauweise ist ausschließlich für den Innenbereich geeignet.
Ganzglaswände aus Brandschutzglas
Ganzglaswände bieten Brandschutz ohne sichtbare Pfosten. Die einzelnen Brandschutzgläser sind nur durch schmale Silikonfugen getrennt und sorgen für eine filigrane, durchgängige Optik mit modernem Charakter. Dieses System ist ausschließlich für den Innenbereich zugelassen. Einige Varianten ermöglichen sogar komplett verglaste Ecken und lassen sich mit geprüften Brandschutztüren kombinieren.
Dass es sich um eine geprüfte Brandschutzverglasung handelt, ist bei unseren Glaswänden äußerlich kaum erkennbar – lediglich das vorgeschriebene Kennzeichnungsschild und das Ätzsiegel weisen darauf hin. Wir kennen die zugelassenen Systeme, übernehmen die Produktion und Montage und beraten Sie bereits in der Planungsphase. Nach Berlin, Brandenburg, Hamburg, München oder wo auch immer Sie Glaswände aus speziellem Brandschutzglas benötigen: Wir liefern und montieren Ganzglaswände als Brandschutzverglasung bundesweit.
Kreisrunde Brandschutzverglasungen – Bullaugen und Sonderformen
Brandschutzverglasungen müssen nicht immer rechteckig ausgeführt werden. Kreisrunde Brandschutzverglasungen – häufig auch als Brandschutz Bullaugen bezeichnet – bieten die Möglichkeit, architektonische Gestaltung und geprüften baulichen Brandschutz sinnvoll miteinander zu verbinden. Sie setzen gestalterische Akzente, schaffen Licht in Bereichen die eigentlichen geschlossen sein sollten und sorgen gleichzeitig für den erforderlichen Feuerwiderstand im jeweiligen Brandabschnitt.
Neben klassischen runden Festverglasungen fertigen wir auch Stichbögen, Segmentbögen sowie individuelle Sonderformen wie zum Beispiel dreieckige Brandschutzverglasungen für anspruchsvolle Bauvorhaben. Solche Lösungen kommen häufig dort zum Einsatz, wo besondere architektonische Anforderungen erfüllt werden müssen oder bestehende Gebäudestrukturen spezielle Geometrien vorgeben.
Unsere Sonderverglasungen sind, je nach System und baurechtlicher Anforderung, in den Feuerwiderstandsklassen F30, F60 und F90 realisierbar. Zusätzlich können weitere Anforderungen wie Schallschutz, Rauchschutz oder einbruchhemmende Eigenschaften integriert werden. So entstehen individuelle Brandschutzlösungen, die Sicherheit, Funktion und Design optimal miteinander verbinden.

Einblicke in die Fertigung und Montage unserer Brandschutzverglasungen

Brandschutzverglasungen sind keine Standardbauteile, sondern sicherheitsrelevante Systemlösungen, bei denen Präzision, Fachwissen und geprüfte Qualität entscheidend sind. Als erfahrene Brandschutzfirma Berlin fertigen wir unsere Brandschutzverglasungen in unserer Produktionsstätte am Rand von Berlin in Hennigsdorf mit modernen CNC-gesteuerten Fertigungsanlagen und digital unterstützten Prozessen. Das geht nur mit einem guten Team und erfahrenen Mitarbeitern die wissen, worauf es in der Fertigung ankommt.
Dabei produzieren wir individuelle Brandschutzverglasungen, Brandschutzfenster und Brandschutztüren aus Aluminium und Holz – exakt abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen des Bauvorhabens und der erforderlichen Feuerwiderstandsklasse. Als Fachbetrieb im vorbeugenden baulichen Brandschutz Berlin werden unsere Fertigungsprozesse regelmäßig durch die Überwachungsgemeinschaft für Feuerschutz sowie das IFT Rosenheim fremdüberwacht.
Die Montage auf der Baustelle erfolgt durch unsere geschulten Brandschutzmonteure, die mit den jeweiligen Systemen und Zulassungsanforderungen bestens vertraut sind. So stellen wir sicher, dass Planung, Fertigung und Montage als abgestimmtes Gesamtsystem funktionieren.
Persönliche Beratung per WhatsApp

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FAQ | Fragen und Antworten Brandschutzverglasungen
Sie haben noch Fragen bezüglich Brandschutzglas & -verglasungen? Die am häufigsten gestellten Fragen in diesem Zusammenhang haben wir an dieser Stelle für Sie zusammengefasst und beantwortet. Sie finden noch keine Antwort auf Ihre Frage? Gern beantworten wir diese telefonisch. Rufen Sie uns einfach an!
Was ist eine Brandschutzverglasung?
Eine Brandschutzverglasung ist ein geprüftes Verglasungssystem, das im Brandfall die Ausbreitung von Feuer, Rauch und – je nach Feuerwiderstandsklasse – auch Wärmestrahlung über einen definierten Zeitraum verhindert. Sie besteht aus Brandschutzglas, Rahmenprofilen, speziellen Dichtungen und weiteren Systemkomponenten, die als geprüftes Gesamtsystem in Brandschutzwände oder Brandschutzdecken eingebaut wird.
Was ist der Unterschied zwischen Brandschutzglas und Brandschutzverglasung?
Brandschutzglas bezeichnet die einzelne geprüfte Glasscheibe mit brandschutztechnischen Eigenschaften. Sie ist nur ein Bestandteil des gesamten Systems und erfüllt allein keine bauaufsichtlichen Anforderungen an einen vollständigen Feuerschutzabschluss.
Eine Brandschutzverglasung hingegen ist das komplette, geprüfte System aus Brandschutzglas, Rahmenprofilen, Dichtungen, Befestigungen und gegebenenfalls weiteren Bauteilen. Erst das Zusammenspiel aller Komponenten sorgt dafür, dass die geforderte Feuerwiderstandsklasse wie F30, F60 oder F90 erreicht wird.
Wichtig: Im baulichen Brandschutz darf nicht einfach irgendein Brandschutzglas in ein beliebiges Rahmensystem eingebaut werden. Welches Brandschutzglas eingebaut werden darf regelt die allgemeine Bauartgenehmigung der Brandschutzverglasung.
Was kostet eine Brandschutzverglasung?
Die Kosten für eine Brandschutzverglasung hängen von mehreren Faktoren ab und lassen sich nicht pauschal beziffern. Entscheidend sind vor allem die geforderte Feuerwiderstandsklasse (z. B. F30, F60 oder F90), die Größe der Verglasung, das gewählte Rahmensystem sowie zusätzliche Anforderungen wie Schallschutz, Einbruchhemmung oder Sonderformen.
Auch der Einbauort und die baulichen Gegebenheiten beeinflussen den Preis, da Montageaufwand und Anschlusssituationen sehr unterschiedlich ausfallen können. Individuelle Sonderanfertigungen, runde Verglasungen oder großformatige Elemente sind in der Regel kostenintensiver als Standardlösungen.
Für eine belastbare Kalkulation ist daher immer eine projektbezogene Planung erforderlich. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot für Ihre Brandschutzverglasung.
Welche Feuerwiderstandsklasse ist die richtige?
Welche Feuerwiderstandsklasse für eine Brandschutzverglasung erforderlich ist, hängt immer von der konkreten baulichen Situation und den Anforderungen des Brandschutzkonzepts ab. Maßgeblich sind dabei unter anderem die Gebäudenutzung, die Lage der Verglasung im Gebäude sowie die geltenden bauordnungsrechtlichen Vorgaben.
In vielen Bauvorhaben kommen Brandschutzverglasungen der Klassen F30, F60 oder F90 zum Einsatz. Während F30-Verglasungen häufig bei grundlegenden Brandschutzanforderungen verwendet werden, sind F60- oder F90-Systeme vor allem in Bereichen mit erhöhtem Schutzbedarf oder feuerbeständigen Bauteilen erforderlich.
Welche Feuerwiderstandsklasse im Einzelfall zulässig und notwendig ist, sollte bereits in der Planungsphase mit dem Brandschutzplaner, Architekten oder Fachunternehmen abgestimmt werden.
Kann jede Brandschutzverglasung in eine Innen- oder Außenwand eingebaut werden?
Nein, nicht jede Brandschutzverglasung kann in eine Außenwand eingebaut werden. Der Einsatzort ist entscheidend, da sich der Aufbau von Brandschutzverglasungen im Innen- und Außenbereich deutlich unterscheidet. Während im Innenbereich häufig monolithische Brandschutzgläser eingesetzt werden, sind im Außenbereich in der Regel mehrscheibige Brandschutz-Isoliergläser erforderlich, um zusätzlich Anforderungen an Wärmeschutz, Witterungsbeständigkeit und bauphysikalische Eigenschaften zu erfüllen.
Bei Außenanwendungen müssen Brandschutzgläser zudem gegen UV-Strahlung geschützt sein, da bestimmte brandschutzaktive Zwischenschichten dauerhaft empfindlich auf UV-Einwirkung reagieren können.
Ob eine Brandschutzverglasung im Außenbereich eingesetzt werden darf, regelt die jeweilige allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) des Systems. Dort sind sowohl der zulässige Einsatzbereich als auch der erforderliche Glasaufbau und die freigegebenen Scheibentypen verbindlich festgelegt.
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Wir melden uns kurzfristig bei Ihnen.

















