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Brandschutzfenster Schüco AWS70FR30  Zelenka
Brandschutzfenster
Schüco AWS70FR30

✓ Feuerhemmendes Brandschutzfenster
✓ Für den Einbau in äußere Brandschutzwände
✓ Feuerwiderstandsklasse EI² 30 Sa C2 (F30)

Brandschutzfenster F30 / EI30

Brandschutzfenster F30 / EI30 stehen für zuverlässigen baulichen Brandschutz und funktionale Freiheit. Sie bieten einen geprüften Feuerwiderstand von 30 Minuten und ermöglichen zugleich Transparenz, Belichtung und kontrollierte Öffnung – dort, wo feststehende Brandschutzverglasungen an ihre Grenzen stoßen. Gerade in Bestandsgebäuden und bei Sanierungen sind sie eine bewährte und praxisnahe Lösung.

Bis 2018 wurden Brandschutzfenster der Feuerwiderstandsklasse F30 auf Grundlage allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassungen hergestellt. Diese Begrifflichkeiten und technischen Anforderungen sind bis heute fest im Planungs- und Baualltag verankert. Moderne Brandschutzfenster werden heute als EI30-Elemente nach CE gemäß EN 16034 gefertigt und geprüft – technisch weiterentwickelt, aber in ihrer Schutzwirkung identisch.

Wir fertigen Brandschutzfenster F30 / EI30 aus Aluminium und Holz. Im Gegensatz zu feststehenden Brandschutzverglasungen lassen sich diese Fenster über einen Fenstergriff öffnen und können als Revisionsflügel oder als vollwertige Öffnungsflügel ausgeführt werden. Die Herstellung erfolgt an unserem Standort in Hennigsdorf am Rand von Berlin mit modernster Fertigungstechnik. Ergänzend zur Produktion bieten wir Ihnen mit unseren erfahrenen Brandschutzmonteuren eine fachgerechte Montage an.

Der Unterschied zwischen F30 und EI30

Seit Ende 2018 unterliegen Brandschutzfenster in Außenwänden der harmonisierten Produktnorm DIN EN 16034 in Verbindung mit der DIN EN 14351-1. Diese Fenster werden seither nicht mehr auf Grundlage einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung in der Feuerwiderstandsklasse F30 hergestellt, sondern als Feuerschutzabschlüsse der Klasse EI30 gemäß DIN EN 13501-2 klassifiziert.

Der Verwendbarkeitsnachweis erfolgt nicht mehr über eine bauaufsichtliche Zulassung, sondern über eine Leistungserklärung (DoP). Anstelle des klassischen Kennzeichnungsschildes werden diese Brandschutzfenster mit einem CE-Zeichen versehen. Diese Regelung gilt ausschließlich für Brandschutzfenster in äußeren Wänden.

Für den Innenbereich findet die DIN EN 14351-1 keine Anwendung. Brandschutzfenster, die in inneren Brandschutzwänden eingesetzt werden, gelten weiterhin nicht als harmonisierte Bauprodukte. Für sie sind daher nach wie vor allgemeine Bauartgenehmigungen (aBG) erforderlich.

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Brandschutzfenster der Klasse F30

Die Feuerwiderstandsklasse EI30 gilt für Brandschutzfenster, die seit Ende 2018 in äußeren Brandschutzwänden eingebaut werden.
Die Klassifizierung beschreibt eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten, wobei:

  • E für den Raumabschluss
  • I für die Wärmedämmung

steht.

Brandschutzfenster nach DIN EN 16034 müssen in Deutschland neben der Feuerwiderstandsklasse weitere wesentliche Eigenschaften erfüllen. Dazu zählen unter anderem die Selbstschließung (Sa / S200) sowie die Dauerfunktionsprüfung (C2), wie sie unter anderem in der MLAR vorausgesetzt werden.

Unsere Brandschutzfenster werden in Deutschland gefertigt und erfüllen die jeweils geltenden nationalen und europäischen Anforderungen. Als erfahrene Brandschutzfirma aus dem Raum Berlin kennen wir die unterschiedlichen bauordnungsrechtlichen Vorgaben und unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Systeme.

Anwendungsbereiche für feuerhemmende Brandschutzfenster F30 / EI30

Feuerhemmende Brandschutzfenster der Feuerwiderstandsklasse F30 kommen überall dort zum Einsatz, wo ein raumabschließender Abschluss gegen Feuer und Rauch für 30 Minuten gefordert ist. Sie dienen der Gliederung von Brandabschnitten und leisten einen wichtigen Beitrag zur sicheren Nutzung von Gebäuden, ohne auf Transparenz verzichten zu müssen.

Typische Anwendungsbereiche für Brandschutzfenster F30 sind insbesondere äußere Brandschutzwände, bei denen Öffnungen aus funktionalen oder gestalterischen Gründen erforderlich sind. Oftmals werden feuerhemmende Brandschutzfenster aufgrund zu geringer Gebäudeabstände oder im Bereich von Gebäudeecken mit angrenzenden Brandwänden und Brandabschnitten verbaut.

In der Praxis werden Brandschutzfenster F30 häufig eingesetzt in:

  • Büro- und Verwaltungsgebäuden
  • Schulen, Kitas und Hochschulen
  • Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen (Innenbereiche)
  • Hotels und Beherbergungsstätten
  • Industrie- und Gewerbebauten in Neben- und Verwaltungsbereichen
  • Wohngebäude

Voraussetzung für den Einsatz von Brandschutzfenstern F30 ist stets eine entsprechende Festlegung im Brandschutzkonzept oder in der brandschutztechnischen Planung. Maßgeblich sind dabei die jeweiligen bauordnungsrechtlichen Anforderungen sowie die Nutzung des Gebäudes.

Brandschutzfenster sind eine sinnvolle Alternative zu geschlossenen Brandschutzverglasungen und können in allen gängigen Feuerwiderstandsklassen hergestellt werden.

Unsere feuerhemmenden Brandschutzfenster F30 / EI30

Profilansicht mit Dübelloch von einem Brandschutzfenster Schüco AWS70FR30
Eckansicht von einem Brandschutzfenster Schüco AWS70FFR30
Schließmechanik mit Seilzug von einem Brandschutzfenster Schüco AWS70FR30
Schüco ADS80FR30 Brandschutzverglasung Zelenka Brandschutztechnik
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SCHÜCO AWS70FR30
Brandschutzverriegelung am Fensterflügel

Feuerhemmende Brandschutzfenster der Feuerwiderstandsklasse F30 / EI30 bieten wir in verschiedenen Ausführungsvarianten an. Je nach baulicher Anforderung und gestalterischem Anspruch stehen Systeme aus Aluminium, Holz oder Holz mit Aluminium-Deckschale zur Auswahl. Alle angebotenen Brandschutzfenster sind als geprüfte Gesamtsysteme für eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten ausgelegt und tragen dazu bei, die Ausbreitung von Feuer und Rauch zuverlässig zu begrenzen.

  • Brandschutzfenster aus Aluminium:
    Brandschutzfenster aus Aluminium bestehen aus hochwärmegedämmten Aluminiumprofilen, die mit speziellen brandschutztechnischen Isolatoren ausgestattet sind. Diese Konstruktion ermöglicht es, sowohl die Anforderungen an den Feuerwiderstand F30 / EI30 als auch an den Wärmeschutz zuverlässig zu erfüllen. Für die Ausführung stehen unter anderem die bewährten Systeme Schüco AWS 70 FR30 und Wicona Wicline 75 FP zur Verfügung. Beide Aluminiumsysteme sind leistungsstark, geprüft und für den Einsatz als Brandschutzfenster geeignet, unterscheiden sich jedoch in ihren konstruktiven Details, Formaten und Beschlagslösungen. Das System Schüco AWS 70 FR30 überzeugt insbesondere durch einen verdeckt liegenden Schließmechanismus, der eine klare Optik und hohe architektonische Ansprüche unterstützt. Das Wicona Wicline 75 FP System zeichnet sich hingegen durch eine einfache Justierbarkeit und präzise Einstellmöglichkeiten aus, was insbesondere bei Montage und Wartung Vorteile bietet. Welche Systemlösung im jeweiligen Projekt zum Einsatz kommt, hängt von den baulichen Gegebenheiten, den gestalterischen Anforderungen sowie den Vorgaben aus dem Brandschutzkonzept ab.
  • Brandschutzfenster aus Holz:
    Entgegen einer weit verbreiteten Annahme lassen sich Brandschutzfenster auch in Holzbauweise realisieren. Unsere Brandschutzfenster aus Holz bieten einen zuverlässigen Schutz vor Feuer und Rauch und werden aus ausgewählten Holzarten wie Eiche, Lärche oder Kiefer gefertigt. Die Fertigung erfolgt an unserem Standort in Hennigsdorf bei Berlin. Jedes Brandschutzfenster ist eine individuelle Maßanfertigung, die von erfahrenen Tischlern mit handwerklicher Präzision hergestellt wird. Unterstützt durch moderne Fertigungstechnik entstehen hochwertige Einzelstücke, die sowohl den brandschutztechnischen Anforderungen als auch gestalterischen Ansprüchen gerecht werden. Im Vergleich zu Aluminium-Systemen bieten holzbasierte Brandschutzfenster eine hohe Gestaltungsfreiheit. Neben einflügeligen Ausführungen sind unter anderem auch zweiflügelige Konstruktionen, Oberlichter sowie Seitenteile problemlos realisierbar. Dadurch eignen sich Brandschutzfenster aus Holz insbesondere für Projekte, bei denen Funktionalität und Architektur gleichermaßen im Fokus stehen.
  • Brandschutzfenster aus Holz mit Aluminium Deckschale:
    Wer die Langlebigkeit von Aluminiumfenster zu schätzen weiß, muss bei unseren Brandschutzfenstern keine Abstriche machen. Brandschutzfenster aus Holz mit Aluminium-Deckschalen bieten das Optimum aus zwei Welten. Sie sind resistent gegen äußere Umwelteinflüsse, benötigen einen geringeren Pflegeaufwand und bestehen im Kern aus einem natürlichen Rohstoff. Sie können in verschiedenen Varianten und Farbtönen hergestellt werden und stehen unseren anderen Systemen in nichts nach.

Aufbau und Eigenschaften von feuerhemmenden Brandschutzfenstern F30 / EI30

Brandschutzfenster mit einer Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten bestehen aus einem geprüften Fensterrahmen, Fensterflügel, Brandschutzglas, Beschlägen sowie den erforderlichen Dicht- und Befestigungselementen. Unsere feuerhemmenden Brandschutzfenster lassen sich über einen Fenstergriff öffnen und können je nach Anforderung als Öffnungsflügel oder als Revisions- bzw. Bedarfsflügel ausgeführt werden. Unsere Brandschutzfenster sind so konzipiert, dass sie einen Brandüberschlag für mindestens 30 Minuten verhindern und je nach Ausführung dichtschließend oder rauchdicht ausgeführt sind.

Der Fensterrahmen besteht je nach System aus Aluminium, Holz oder Holz-Aluminium-Kombinationen und ist so aufgebaut, dass er im Brandfall seine Formstabilität behält. In den Profilen kommen spezielle brandschutztechnische Einlagen und Isolatoren zum Einsatz, die die Wärmeübertragung verzögern und die Standfestigkeit des Bauteils unterstützen.

Der Fensterflügel nimmt Brandschutzglas auf, die speziell für eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten geprüft ist. Entscheidend ist dabei, dass Glas, Rahmen und Befestigungsmittel als zugelassenes Gesamtsystem geprüft sind und nicht beliebig kombiniert werden dürfen.

Ergänzt wird der Aufbau durch geprüfte Beschläge, die auch unter thermischer Belastung funktionsfähig bleiben. Dazu zählen unter anderem Bänder, Schließmechanismen sowie gegebenenfalls selbstschließende Komponenten. Zusätzlich sorgen umlaufende Dichtungen dafür, dass im Normalbetrieb Luft- und Schallschutzanforderungen erfüllt werden und im Brandfall die Ausbreitung von Rauchgasen wirksam begrenzt wird.

Nur das korrekte Zusammenspiel aller Komponenten stellt sicher, dass ein Brandschutzfenster die geforderte Feuerwiderstandsklasse F30 / EI30 erreicht und seine Schutzfunktion im Ernstfall zuverlässig erfüllt.

Montage von Brandschutzfenstern F30 / EI30

Die Montage feuerhemmender Brandschutzfenster der Feuerwiderstandsklasse F30 / EI30 erfolgt grundsätzlich gemäß der systembezogenen Montageanleitung des jeweiligen Systems. Im Vergleich zu Brandschutzverglasungen unterliegt der Einbau von Brandschutzfenstern keiner zwingenden Ausführung durch zertifizierte Fachunternehmen oder speziell geschultem Personal. Dennoch ist eine fachgerechte und regelkonforme Montage bei dieser Art von Feuerschutzabschlüssen entscheidend, um die geprüfte Feuerwiderstandsdauer sicherzustellen.

Neben geeigneten Befestigungsmitteln, wie z. B. Dübel oder Fensterbauschrauben, kommt der ordnungsgemäßen Ausführung der Bauanschlussfuge eine zentrale Bedeutung zu. Für deren Ausfüllung kommen je nach System und Einbausituation unterschiedliche Materialien in Betracht, darunter Mineralwolle mit einem Schmelzpunkt über 1.000 °C, zugelassene Brandschutzschäume, Fugenschnüre oder mineralische Mörtel.

Maßgeblich für die Auswahl der geeigneten Produkte ist die Montageanleitung des geprüften Systems. Darin sind sowohl die zulässigen Bauanschlüsse als auch die konkret einzusetzenden Materialien eindeutig definiert. Abweichungen hiervon können die brandschutztechnische Funktion des Fensters beeinträchtigen und hohe Folgekosten verursachen.

Unterschiede ergeben sich zudem im Ablauf der Verglasung: Bei Brandschutzfenstern aus Aluminium wird das Brandschutzglas mit einer Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten in der Regel erst nach der Montage der Rahmen- und Flügelkonstruktion eingesetzt. Brandschutzfenster aus Holz hingegen werden üblicherweise bereits vor dem Einbau verglast und silikoniert.

Häufige Fehler bei Brandschutzfenstern F30 / EI30

Einer der häufigsten Fehler bei feuerhemmenden Brandschutzfenstern der Feuerwiderstandsklasse F30 / EI30 entsteht bereits Kauf und der Auswahl des Produktes. Nicht jedes Brandschutzfenster, das formal die Klassifizierung EI30 erfüllt, bietet automatisch einen ausreichenden Schutz vor Rauchgasen oder ist dichtschließend ausgeführt. Häufig fehlen die zusätzlichen Klassifizierungen Sa oder S200, die jedoch für viele Anwendungsbereiche nach der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB in Deutschland erforderlich sind.

In der Praxis kommt es nicht selten vor, dass im Ausland beschaffte Brandschutzfenster zwar nach europäischen Normen geprüft sind, jedoch nicht den in Deutschland geltenden bauordnungsrechtlichen Vorgaben entsprechen. Solche Abweichungen werden häufig erst im Zuge der Bauabnahme festgestellt. Die Folge ist ein aufwendiger und kostenintensiver Austausch, der für Bauherren und Betreiber erhebliche Mehrkosten verursacht.

Auch wenn der Einbau von Brandschutzfenstern nicht zwingend durch ein zertifiziertes Fachunternehmen erfolgen muss, ist es unerlässlich, alle Vorgaben der systembezogenen Einbau- und Montageanleitung vollständig einzuhalten. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Brandschutzfenster seine geprüfte Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten erreicht und die Ausbreitung von Feuer und Rauch wirksam begrenzt.

Warum Zelenka Brandschutztechnik?

Zelenka Brandschutztechnik steht für zuverlässige Qualität, Fachkompetenz und maßgeschneiderte Lösungen im Bereich moderner Brandschutzsysteme. Wenn es um Brandschutz in Berlin oder um hochwertige Feuerschutzabschlüsse geht, sind wir Ihr erfahrener Ansprechpartner – von der persönlichen Beratung über die präzise Planung bis hin zur fachgerechten Montage. Unsere Brandschutzfenster F30 / EI30 erfüllen höchste sicherheitstechnische Anforderungen und entsprechen allen geltenden Normen und Vorschriften. Dabei verbinden wir geprüften Brandschutz mit ansprechendem Design und langlebigen Materialien. Jedes Projekt wird individuell betrachtet, um optimale Lösungen für Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäude zu realisieren. Termintreue, Transparenz und ein hoher Qualitätsanspruch zeichnen unsere Arbeit aus. Mit Zelenka Brandschutztechnik entscheiden Sie sich für Sicherheit, auf die Sie sich verlassen können – heute und in Zukunft.

FAQ ~ Brandschutzfenster F30 / EI30

Sie haben noch Fragen zu unseren Brandschutzfenstern? Die häufigsten Fragen zum Thema haben wir Ihnen hier zusammengefasst. Weitere Fragen beantworten wir gern persönlich. Rufen Sie uns an!

Nein das geht nicht. Brandschutzfenster sind geprüfte Feuerschutzabschlüsse, die sich in Art und Aufbau von „gewöhnlichen“ Fenstern unterscheiden. Sämtliche Bestandteile wie z. B. Bänder, Schrauben oder Dichtungen sind als Einheit zusammen geprüft. Gewöhnliche Fenster würden im Brandfall keinen Schutz bieten und können nicht umgebaut werden?

Feuerhemmende Brandschutzfenster erfüllen eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten und dürfen nur mit zugelassenen Brandschutzgläsern hergestellt und eingebaut werden. Brandschutzglas und das jeweilige Fenstersystem sind zusammen als Einheit geprüft. Es dürfen somit nur zugelassene Brandschutzgläser mit einer Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten eingesetzt werden. Glastyp und Aufbau sind in der Montage- und Wartungsanleitung beschrieben.

Jedes Brandschutzfenster ist mit einem Kennzeichnungsschild versehen, auf dem die jeweilige Feuerwiderstandsklasse, beispielsweise F30 oder EI30, eindeutig angegeben ist. Diese Kennzeichnung erfolgt heute auf Grundlage der harmonisierten Produktnormen und gilt ebenso für Brandschutzfenster, die vor dem Jahr 2018 noch auf Basis einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung hergestellt wurden.
Zusätzlich zur Kennzeichnung des Fensters selbst ist auch die Brandschutzverglasung dauerhaft markiert. Das Brandschutzglas trägt ein Ätzsiegel, in dem unter anderem die Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten angegeben ist. Dadurch lässt sich die brandschutztechnische Eigenschaft der Verglasung eindeutig nachvollziehen.
Ein weiteres typisches Merkmal feuerhemmender Brandschutzfenster sind intumeszierende, aufschäumende Streifen, die zwischen Rahmen und Flügel angeordnet sind. Diese Materialien reagieren im Brandfall mit einer Volumenvergrößerung und tragen dazu bei, Fugen zu verschließen und die Ausbreitung von Feuer und Rauch wirksam zu begrenzen.

Ja, Brandschutzfenster müssen je nach System halbjährlich oder jährlich gewartet werden. Bei der Wartung wird das Brandschutzfenster auf seine Funktion überprüft und das Ergebnis wird protokolliert. Die Wartung von Brandschutzfenstern erfolgt durch einen autorisierten Fachbetrieb.

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