Brandschutzsektionaltore
Brandschutzsektionaltore ermöglichen den sicheren brandschutztechnischen Verschluss großer Wandöffnungen auch bei schwierigen Platzverhältnissen. Ihr besonderer Vorteil liegt in der segmentierten Konstruktion: Das Torblatt wird nach oben geführt und kann über die Laufschienen frühzeitig in den Raum beziehungsweise unter die Decke umgelenkt werden. Dadurch wird weder der große seitliche Abstellbereich eines Brandschutzschiebetores noch zwingend die hohe freie Wandfläche eines vertikal öffnenden Hubtores benötigt.
Mit unterschiedlichen Laufschienenführungen lassen sich Brandschutzsektionaltore flexibel an die vorhandene Gebäudesituation anpassen. Unsere Brandschutzsektionaltore sind unter anderem in den Feuerwiderstandsklassen EI₂30 und EI₂90 sowie mit den Rauchschutzklassifizierungen Sa und S200 erhältlich und eignen sich hervorragend für Industriegebäude oder Parkhäuser mit geringen Platzverhältnissen.
Wir unterstützen Architekten, Ingenieure, Bauherren und Unternehmen bereits bei der Planung und Auswahl der geeigneten Ausführung. Unsere Techniker prüfen die Einbausituation und führen das erforderliche Aufmaß direkt vor Ort durch. Anschließend übernehmen wir die Lieferung und fachgerechte Montage von Brandschutzsektionaltoren, insbesondere in Berlin und Brandenburg. So erhalten Sie eine Toranlage, die sowohl auf die brandschutztechnischen Anforderungen als auch auf die tatsächlichen Platzverhältnisse Ihres Projektes abgestimmt ist.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Brandschutzsektionaltor?
- Brandschutzsektionaltore bei begrenzten Platzverhältnissen
- Flexible Laufschienenführung
- Feuerwiderstand und Rauchschutz
- Abmessungen und Ausführungen
- Planung und Aufmaß von Brandschutzsektionaltoren
- Reparatur und Instandsetzung von Brandschutztoren
- Brandschutzsektionaltor TITAN
- Lieferung und Montage von Brandschutzsektionaltoren
- Wartung, Instandhaltung und Reparatur von Brandschutzsektionaltoren
- FAQ | Fragen und Antworten zu Brandschutzvorhängen

Was ist ein Brandschutzsektionaltor?
Ein Brandschutzsektionaltor ist ein großformatiger Feuerschutzabschluss, der Wandöffnungen zwischen unterschiedlichen Brandabschnitten im Brandfall sicher verschließt. Im Gegensatz zu einem klassischen Brandschutzschiebetor bewegt sich das Torblatt beim Öffnen nicht seitlich entlang der Wand. Stattdessen besteht es aus mehreren horizontal angeordneten Torblattsegmenten, die über Laufrollen in seitlichen Führungsschienen nach oben geführt und unter die Decke beziehungsweise in den Raum umgelenkt werden.
Durch diese Bauweise eignen sich Brandschutzsektionaltore besonders für Einbausituationen, in denen seitlich neben der Wandöffnung nicht genügend Platz für ein Brandschutzschiebetor zur Verfügung steht. Auch bei begrenzter Sturzhöhe können entsprechende Beschlagsvarianten eine platzsparende Lösung ermöglichen. Je nach baulicher Situation lässt sich die Führung des Torblattes an die vorhandenen Platzverhältnisse anpassen.
Brandschutzsektionaltore können hohe Anforderungen an den Feuer- und Rauchschutz erfüllen. Das von uns eingesetzte System ist beispielsweise in den Feuerwiderstandsklassen EI₂30 und EI₂90 erhältlich und kann zusätzlich mit den Rauchschutzanforderungen Sa oder S200 ausgeführt werden. Darüber hinaus ist eine Nutzung als regelmäßig betätigtes Funktionstor möglich.
Damit verbinden Brandschutzsektionaltore die Anforderungen eines geprüften Feuerschutzabschlusses mit der platzsparenden Funktionsweise eines Sektionaltores.
Brandschutzsektionaltore bei begrenzten Platzverhältnissen
Große Wandöffnungen zwischen Brandabschnitten stellen nicht nur hohe Anforderungen an den Feuer- und Rauchschutz. Häufig entscheiden auch die vorhandenen Platzverhältnisse neben und oberhalb der Öffnung darüber, welcher Feuerschutzabschluss überhaupt eingesetzt werden kann. Gerade in bestehenden Industrie- und Gewerbegebäuden stehen Rohrleitungen, Lüftungskanäle, Kabeltrassen oder andere technische Installationen einer klassischen Torlösung oftmals im Weg.
Brandschutzsektionaltore bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Das Torblatt besteht aus einzelnen horizontalen Segmenten, die beim Öffnen über seitliche Laufschienen nach oben geführt und anschließend entsprechend der gewählten Beschlagsart umgelenkt werden. Die Laufschienenführung kann dadurch an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten angepasst werden. Für das von uns eingesetzte System stehen beispielsweise Normal-, Niedrigsturz-, Hebungs- und Vertikalbeschläge zur Verfügung.
Alternative zum Brandschutzschiebetor
Klassische Brandschutzschiebetore sind eine bewährte Lösung für große Wandöffnungen. Sie benötigen jedoch neben der Öffnung ausreichend Platz, damit das Torblatt vollständig in seine geöffnete Position fahren kann. Gerade bei breiten Toröffnungen kann dieser seitliche Abstellbereich entsprechend groß ausfallen.
Steht dieser Platz aufgrund angrenzender Wände, Türen, Maschinen oder anderer baulicher Gegebenheiten nicht zur Verfügung, kann ein Brandschutzsektionaltor eine interessante Alternative sein. Das Torblatt wird nicht seitlich neben der Öffnung abgestellt, sondern nach oben geführt. Dadurch lässt sich der seitliche Platzbedarf erheblich reduzieren.
Welche Lösung im konkreten Projekt sinnvoller ist, sollte bereits während der Planung geprüft werden. Neben den Abmessungen der Öffnung spielen dabei insbesondere die seitlichen Platzverhältnisse, die vorhandene Sturzhöhe sowie der verfügbare Raum unter der Decke eine wichtige Rolle.
Geringer Sturzbedarf durch Niedrigsturzbeschlag
Auch eine geringe Sturzhöhe muss den Einsatz eines Brandschutzsektionaltores nicht grundsätzlich ausschließen. Für besonders beengte Einbausituationen stehen spezielle Niedrigsturzbeschläge zur Verfügung. Dabei werden die Torblattsegmente bereits kurz oberhalb der Öffnung umgelenkt und anschließend über die waagerechten Laufschienen in den Abstellbereich geführt.
Bei unserem Brandschutzsektionaltor ist eine solche Niedrigsturzumlenkung bereits ab einer Mindeststurzhöhe von 250 mm möglich. Darüber hinaus stehen weitere Beschlagsvarianten zur Verfügung, sodass die Laufschienenführung an die jeweilige Gebäudesituation angepasst werden kann.
Gerade bei Sanierungen oder beim nachträglichen Einbau eines Feuerschutzabschlusses kann diese Flexibilität ein entscheidender Vorteil sein. Die tatsächlich mögliche Ausführung muss jedoch immer projektbezogen geplant werden. Konstruktion, Befestigung und Unterkonstruktion richten sich unter anderem nach der vorhandenen Bausituation und der geforderten Feuerwiderstandsklasse.
Unterschied zum Brandschutzhubtor
Auch Brandschutzhubtore benötigen seitlich neben der Öffnung nur wenig Platz. Das Hubtor wird als Torblatt vertikal nach oben bewegt. Dadurch wird oberhalb der Wandöffnung entsprechend viel freier Raum benötigt.
Beim Brandschutzsektionaltor kann das segmentierte Torblatt dagegen über die Laufschienen umgelenkt und – abhängig von der gewählten Beschlagsart – in den Raum beziehungsweise unter die Decke geführt werden.
Flexible Laufschienenführung für unterschiedliche Einbausituationen
Ein wesentlicher Vorteil von Brandschutzsektionaltoren ist die Möglichkeit, die Führung des Torblattes an die vorhandenen Platzverhältnisse anzupassen. Anders als bei einem Brandschutzschiebetor wird das Torblatt nicht seitlich neben der Wandöffnung abgestellt. Die einzelnen Torblattsegmente werden in seitlichen Laufschienen nach oben geführt und können – abhängig von der gewählten Beschlagsart – unterschiedlich in den Raum beziehungsweise unter die Decke geführt werden.
Für das Brandschutzsektionaltor TITAN stehen hierfür Niedrigsturz-, Normal-, Hebungs- und Vertikalbeschläge zur Verfügung. Die technischen Zeichnungen zeigen deutlich, wie unterschiedlich sich der erforderliche Raum oberhalb der Öffnung und die anschließende Führung der Torblattsegmente gestalten lässt. Dadurch kann bereits in der Planungsphase eine Variante gewählt werden, die zur vorhandenen Sturz- und Deckensituation passt.
Niedrigsturzbeschlag
Der Niedrigsturzbeschlag eignet sich besonders für Einbausituationen mit nur geringer verfügbarer Höhe oberhalb der Toröffnung. Die Torblattsegmente werden unmittelbar nach dem Durchfahren der Öffnung umgelenkt und anschließend nahezu horizontal in den Raum geführt.
Bei unseren Brandschutzsektionaltoren ist eine Mindeststurzhöhe von 250 mm möglich. Damit kann diese Ausführung insbesondere bei Bestandsgebäuden oder anderen räumlich eingeschränkten Situationen interessant sein, in denen oberhalb der Öffnung nur wenig Platz zur Verfügung steht.
Gerade hier zeigt sich die Stärke des Sektionalprinzips: Trotz einer großen zu verschließenden Wandöffnung muss das Torblatt weder vollständig seitlich neben der Öffnung noch in voller Torhöhe oberhalb davon abgestellt werden.
Normalbeschlag
Sind oberhalb der Öffnung ausreichende Platzverhältnisse vorhanden, kann das Brandschutzsektionaltor mit einem Normalbeschlag ausgeführt werden. Dabei werden die Torblattsegmente zunächst senkrecht nach oben geführt und anschließend über die Laufschienen in die horizontale Position umgelenkt.
Der Antrieb kann in verschiedenen Positionen montiert werden. Er kann abhängig von der konkreten Planung im vorderen oder hinteren Bereich der Laufschienen angeordnet werden. Bei größeren Sturzhöhen ist zudem eine Montage des Antriebs oberhalb der Abhängung möglich.
Der Normalbeschlag bietet sich damit für Einbausituationen an, bei denen ausreichend Sturzhöhe und Platz unter der Decke für die horizontale Führung des geöffneten Torblattes vorhanden sind.
Hebungsbeschlag
Der Hebungsbeschlag ermöglicht eine höhere Umlenkung des Torblattes. Die Sektionen fahren zunächst weiter vertikal nach oben, bevor die Laufschienen in die horizontale beziehungsweise annähernd horizontale Führung übergehen.
Diese Variante kann sinnvoll sein, wenn eine größere Sturzhöhe vorhanden ist und diese gezielt genutzt werden soll. Das Torblatt wird dadurch höher im Raum geführt.
Welche Hebung sinnvoll und technisch möglich ist, hängt von der konkreten Einbausituation ab. Neben der Raumhöhe müssen dabei insbesondere vorhandene Installationen und der benötigte Bewegungsraum des Torblattes berücksichtigt werden.
Vertikalbeschlag
Bei ausreichend großer Höhe oberhalb der Wandöffnung kann das Brandschutzsektionaltor auch vertikallaufend ausgeführt werden. In diesem Fall werden die Torblattsegmente senkrecht nach oben geführt, ohne anschließend unter die Decke umgelenkt zu werden. Das ist sowohl in der Feuerwiderstandsklasse EI₂30 als auch EI₂90 möglich.
Der Vertikalbeschlag benötigt entsprechend viel freien Raum oberhalb der Toröffnung, hält dafür jedoch den Deckenbereich hinter der Öffnung weitgehend von einer horizontalen Torblattführung frei. Diese Variante kann beispielsweise bei hohen Hallen und geeigneten Sturzverhältnissen interessant sein. Bei der Verwendung einers Vertikalbeschlag sollte geprüft werden, ob alternativ ein Brandschutzhubtor eine sinnvolle Alternative darstellt.
Welche Laufschienenführung für ein Brandschutzsektionaltor geeignet ist, lässt sich daher nicht pauschal festlegen. Sturzhöhe, Raumhöhe, Torabmessungen, vorhandene Gebäudetechnik und die erforderliche Feuerwiderstandsklasse müssen gemeinsam betrachtet werden. Wir prüfen die Einbausituation und unterstützen bereits während der Planung dabei, die technisch und räumlich passende Ausführung des Brandschutzsektionaltores festzulegen. Durch einen kostenfreien gemeinsamen vor Ort Termin klären wir offene Fragen und bestimmen mit Ihnen zusammen den passenden Feuerschutzabschluss.
Feuerwiderstand und Rauchschutz
Brandschutzsektionaltore dienen dazu, Öffnungen in feuerwiderstandsfähigen Wänden im Brandfall selbstständig zu verschließen und die Ausbreitung von Feuer und je nach Ausführung auch Rauch zu begrenzen. Welche Leistungseigenschaften erforderlich sind, richtet sich nach dem jeweiligen Brandschutzkonzept und der Einbausituation.
Unsere Brandschutzsektionaltore sind sowohl mit 30 Minuten als auch mit 90 Minuten Feuerwiderstand erhältlich. Zusätzlich stehen Ausführungen mit der Rauchschutzklassifizierung Sa oder S200 zur Verfügung.
Brandschutzsektionaltore EI30
Ein Brandschutzsektionaltor EI₂30 bietet einen Feuerwiderstand von mindestens 30 Minuten. Dabei steht E für den Raumabschluss und I für die Wärmedämmung. Die zusätzliche Kennzeichnung „2“ bei EI₂ beschreibt die für die Klassifizierung zugrunde gelegte Messmethode der Wärmedämmung.
Brandschutzsektionaltore EI₂30 eignen sich damit für Wandöffnungen, für die ein entsprechender feuerhemmender Abschluss gefordert ist.
Bei der Planung muss neben der Klassifizierung des Tores auch die vorhandene Wand- und Sturzkonstruktion berücksichtigt werden. Die Herstellerunterlagen definieren hierfür Mindestanforderungen unter anderem für Mauerwerk, Beton, Porenbeton sowie entsprechend brandschutztechnisch bekleidete Stahlkonstruktionen. Die erforderlichen Wandstärken können dabei von der Breite der Toröffnung abhängen.
Brandschutzsektionaltore EI90
Werden höhere Anforderungen an den Feuerwiderstand gestellt, kann das Brandschutzsektionaltor in der Feuerwiderstandsklasse EI₂90 ausgeführt werden. Der Feuerschutzabschluss ist in diesem Fall darauf ausgelegt, Raumabschluss und Wärmedämmung für mindestens 90 Minuten aufrechtzuerhalten.
Die höheren Anforderungen an das Tor müssen auch bei der angrenzenden Konstruktion berücksichtigt werden. Zulässige Wandanschlüsse sind beispielsweise Mauerwerk, Beton und Porenbeton mit einer Mindestwandstärken von 175 mm. Stahlstützen und Stahlträger müssen entsprechend brandschutztechnisch geschützt sein.
Welche Abmessungen bei einem EI₂90-Brandschutzsektionaltor tatsächlich realisierbar sind, hängt unter anderem von der gewünschten Klassifizierung und dem Rauchschutz ab. Die zulässige Ausführung sollte deshalb immer projektbezogen anhand der aktuellen Herstellerunterlagen geprüft werden.
Dichtschließend Sa oder Rauchschutz S200
Neben dem Feuerwiderstand kann bei einem Brandschutzsektionaltor auch die Begrenzung des Rauchdurchtritts gefordert sein. Hierfür stehen die Klassifizierungen Sa und S200 zur Verfügung. Beide Anforderungen sind sowohl in Verbindung mit EI₂30 als auch mit EI₂90 vorgesehen.
Sa bezeichnet die Rauchdichtheit bei Umgebungstemperatur. Eine Ausführung mit S200 stellt höhere Anforderungen an den Rauchschutz und wird bei einer Temperatur von 200 °C geprüft. Ein Brandschutzsektionaltor mit der Klassifizierung EI₂90 C2 S200 verbindet somit einen Feuerwiderstand von 90 Minuten mit der entsprechenden Rauchschutzanforderung und der nachgewiesenen Selbstschließung.
Die gewünschte Rauchschutzklasse sollte bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Sie kann Einfluss auf die möglichen Torabmessungen und Ausstattungsoptionen haben. So zeigen die Herstellerunterlagen für Sa- und S200-Ausführungen teilweise unterschiedliche zulässige Abmessungen und Fugenlängen.
Für die Auswahl eines geeigneten Brandschutzsektionaltores müssen daher Feuerwiderstand, Rauchschutz, Torgröße und vorhandene Wandkonstruktion gemeinsam betrachtet werden. Wir prüfen die Anforderungen Ihres Projektes und stimmen die passende Klassifizierung und Ausführung des Tores auf die jeweilige Einbausituation ab.
Abmessungen und Ausführungen
Brandschutzsektionaltore eignen sich insbesondere für großformatige Wandöffnungen, wie sie häufig in Industriehallen, Produktionsbereichen, Lagergebäuden oder Tiefgaragen vorkommen. Durch den segmentierten Aufbau des Torblattes lassen sich auch große Öffnungen schließen, ohne dass neben der Öffnung ein entsprechend großer seitlicher Abstellbereich für das Torblatt erforderlich ist.
Welche Torgröße tatsächlich realisiert werden kann, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab. Neben der erforderlichen Feuerwiderstandsklasse spielen insbesondere der gewünschte Rauchschutz, die Einbausituation, die Beschlagsart sowie die vorhandene Wand- und Sturzkonstruktion eine Rolle. Die zulässigen Abmessungen sollten deshalb für jedes Bauvorhaben anhand der aktuellen technischen Unterlagen geprüft werden.
Brandschutzsektionaltore für große Öffnungen
Das Torblatt besteht aus mehreren horizontal angeordneten Sektionen. Je nach Torhöhe sind die einzelnen Elemente 300 bis 825 mm hoch und werden bei der Montage miteinander verbunden. Die Torblattstärke beträgt 62 mm. Seitlich werden die einzelnen Elemente über kugelgelagerte Laufrollen in den Führungsschienen geführt.
Mit dieser Konstruktion können auch große Feuerschutzabschlüsse realisiert werden. Die zulässigen Maximalabmessungen unterscheiden sich allerdings je nach Ausführung. Für bestimmte EI₂30-Ausführungen sind Torbreiten bis 7.760 mm und Torhöhen bis 4.990 mm möglich. Auch für EI₂90 sind großformatige Ausführungen vorgesehen. Bei Varianten mit zusätzlicher Rauchschutzanforderung gelten teilweise andere Begrenzungen.
Schlupftüren und Verglasungen
Abhängig von der gewählten Ausführung kann ein Brandschutzsektionaltor zusätzlich mit einer integrierten Schlupftür ausgestattet werden. Dadurch ist ein Personendurchgang möglich, ohne dass für jede Passage das komplette Tor geöffnet werden muss. Das kann insbesondere bei regelmäßig genutzten Toranlagen in Industrie- und Gewerbegebäuden von Vorteil sein.
Bei unseren Brandschutzsektionaltoren sind Schlupftüren mit einer lichten Breite von 530 bis 1.060 mm und einer lichten Höhe von 1.710 bis 2.280 mm vorgesehen. Wichtig für die Planung: Eine Ausführung mit Schlupftür ist aktuell nicht in Verbindung mit S200 möglich.
Auch Verglasungen im Torblatt sind bei bestimmten Ausführungen möglich. Sie ermöglichen Sichtverbindungen zwischen den angrenzenden Bereichen und können beispielsweise in regelmäßig genutzten Verkehrs- oder Produktionsbereichen sinnvoll sein. Für das EI₂30-System sind runde beziehungsweise eckige Verglasungen möglich.
Schlupftüren und Verglasungen sind jedoch nicht mit jeder Feuer- und Rauchschutzklassifizierung beliebig kombinierbar. Die gewünschte Ausstattung sollte deshalb bereits während der Planung festgelegt werden. Wir prüfen Torabmessungen, Klassifizierung und gewünschte Zusatzausstattung gemeinsam, damit das Brandschutzsektionaltor sowohl die brandschutztechnischen Anforderungen als auch die Anforderungen der späteren Nutzung erfüllt.
Planung und Aufmaß von Brandschutzsektionaltoren
Die Auswahl eines geeigneten Brandschutzsektionaltores beginnt bereits in der Planungsphase. Neben der geforderten Feuerwiderstands- und Rauchschutzklasse müssen die Abmessungen der Öffnung, die vorhandene Wand- und Sturzkonstruktion sowie die Platzverhältnisse oberhalb und seitlich der Öffnung berücksichtigt werden. Auch Leitungen, Lüftungskanäle, Kabeltrassen, Unterzüge und andere technische Einbauten können Einfluss auf die mögliche Laufschienenführung und die Auswahl des geeigneten Torsystems haben.
Wir unterstützen Architekten, Ingenieure und Fachplaner bereits während der Planung und beraten bei der Auswahl einer technisch geeigneten und wirtschaftlichen Lösung. Dabei prüfen wir nicht nur, ob ein Brandschutzsektionaltor eingesetzt werden kann, sondern vergleichen bei Bedarf auch alternative Möglichkeiten für den brandschutztechnischen Verschluss der Öffnung. Ziel ist eine Lösung, die die geforderte Klassifizierung erfüllt, zur vorhandenen Bausituation passt und gleichzeitig möglichst wirtschaftlich umgesetzt werden kann.
Kostenloses Aufmaß direkt auf der Baustelle
Vor der Ausführung führen unsere Techniker ein Aufmaß direkt vor Ort durch. Dabei werden die lichte Breite und Höhe der Öffnung sowie die für die Montage erforderlichen Anschluss- und Befestigungsbereiche aufgenommen. Ebenso prüfen wir die vorhandene Sturzhöhe, die seitlichen Platzverhältnisse und den verfügbaren Raum für Torblatt, Laufschienen, Antrieb und Steuerung.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den angrenzenden Bauteilen. Wand- und Sturzkonstruktion müssen für die vorgesehene Toranlage und deren Befestigung geeignet sein.
Die passende Lösung für die vorhandene Einbausituation
Auf Grundlage des Aufmaßes prüfen wir, welche Torausführung für die konkrete Öffnung am besten geeignet ist. Gerade beim Brandschutzsektionaltor können unterschiedliche Laufschienenführungen genutzt werden, um auf schwierige Platzverhältnisse zu reagieren. Zur Verfügung stehen bei Brandschutzsektionaltoren wie dem TITAN der Firma Jansen unter anderem Niedrigsturz-, Normal-, Hebungs- und Vertikalbeschläge.
Dabei betrachten wir nicht nur die technische Machbarkeit. Eine aufwendige Sonderkonstruktion ist nicht zwangsläufig die beste Lösung. Wenn sich die brandschutztechnischen Anforderungen mit einer einfacheren Beschlagsvariante oder einem anderen geeigneten Torsystem erfüllen lassen, berücksichtigen wir dies bei unserer Empfehlung.
Durch die Verbindung aus frühzeitiger Beratung, Aufmaß vor Ort und technischer Prüfung können Planungsfehler und spätere Anpassungen auf der Baustelle vermieden werden. Unsere Kunden erhalten damit nicht einfach ein Brandschutzsektionaltor, sondern eine auf die Öffnung, die Gebäudekonstruktion und die brandschutztechnischen Anforderungen abgestimmte Lösung.
Die passende Lösung für die vorhandene Einbausituation
Auf Grundlage des Aufmaßes prüfen wir, welche Torausführung für die konkrete Öffnung am besten geeignet ist. Gerade beim Brandschutzsektionaltor können unterschiedliche Laufschienenführungen genutzt werden, um auf schwierige Platzverhältnisse zu reagieren. Zur Verfügung stehen unter anderem Niedrigsturz-, Normal-, Hebungs- und Vertikalbeschläge.
Dabei betrachten wir nicht nur die technische Machbarkeit. Eine aufwendige Sonderkonstruktion ist nicht zwangsläufig die beste Lösung. Wenn sich die brandschutztechnischen Anforderungen mit einer einfacheren Beschlagsvariante oder einem anderen geeigneten Torsystem erfüllen lassen, berücksichtigen wir dies bei unserer Empfehlung.
Durch die Verbindung aus frühzeitiger Beratung, Aufmaß vor Ort und technischer Prüfung können Planungsfehler und spätere Anpassungen auf der Baustelle vermieden werden. Unsere Kunden erhalten damit nicht einfach ein Brandschutzsektionaltor, sondern eine auf die Öffnung, die Gebäudekonstruktion und die brandschutztechnischen Anforderungen abgestimmte Lösung.
Reparatur und Instandsetzung von Brandschutzsektionaltoren
Auch nach der Montage steht Ihnen die Zelenka Brandschutztechnik als zuverlässiger Ansprechpartner zur Verfügung. Neben der Lieferung und Installation übernehmen wir die fachgerechte Reparatur und Instandsetzung bestehender Brandschutztore und Rauchschutzvorhänge.
Weitere Informationen zur Wartung und Instandhaltung von Brandschutztoren finden Sie auf unserer separaten Serviceseite.
Flucht- und Rettungswege berücksichtigen
Besondere Aufmerksamkeit gilt vorhandenen Flucht- und Rettungswegen. Ein geschlossener Brandschutzvorhang kann nicht wie eine klassische Brandschutztür einfach passiert werden. Deshalb muss bereits während der Planung geprüft werden, ob die betreffende Öffnung Bestandteil eines Flucht- oder Rettungsweges ist und wie dieser im Brandfall sichergestellt wird.
Oftmals ist es erforderlich eine zusätzliche Brandschutztür in unmittelbarer Nähe zu positionieren um den Anforderungen an Flucht- und Rettungswegen gerecht zu werden.
Von der technischen Klärung bis zur Montage
Eine frühzeitige Planung und ein fachgerechtes Aufmaß reduzieren das Risiko späterer Probleme auf der Baustelle. Idealerweise werden Brandschutzvorhang, Befestigung, Wellengehäuse, Führungsschienen, Zwischendecken, Brandmelder und elektrische Anschlüsse bereits vor der Bestellung aufeinander abgestimmt.
Wir begleiten unsere Kunden deshalb von der ersten Anfrage über das Aufmaß und die technische Klärung bis zur Auswahl eines geeigneten Systems. Anschließend übernehmen wir die Lieferung und fachgerechte Montage des Brandschutzvorhangs sowie die erforderlichen Arbeiten für die Inbetriebnahme.
Gerade bei Projekten in Berlin und Brandenburg können wir durch unsere regionale Nähe kurzfristig Aufmaßtermine wahrnehmen und offene Details direkt auf der Baustelle mit Bauleitung und anderen Gewerken abstimmen. So entsteht aus einem individuell gefertigten Feuerschutzvorhang ein auf die tatsächliche Einbausituation abgestimmter und fachgerecht montierter Brandschutzabschluss.
Brandschutzsektionaltor TITAN

Für unsere Projekte setzen wir unter anderem das Brandschutzsektionaltor TITAN von Jansen Tore ein. Das System verbindet die platzsparende Funktionsweise eines Sektionaltores mit den Anforderungen an einen geprüften Feuerschutzabschluss. Es eignet sich insbesondere für Industrie-, Gewerbe- und andere Gebäude, in denen größere Wandöffnungen brandschutztechnisch verschlossen werden müssen und die Platzverhältnisse den Einsatz eines klassischen Brandschutzschiebetores erschweren. Es ist in zahlreichen Feuerwiderstandsklassen verfügbar und kann, sowohl dichtschließend, als auch rauchdicht hergestellt werden.
Das Torblatt besteht aus einzelnen horizontalen, je nach Torhöhe 300 bis 825 mm hohen Sektionen. Die Elemente werden auf der Baustelle miteinander verbunden und über kugelgelagerte Laufrollen in seitlichen Führungsschienen geführt. Das Torblatt hat eine Stärke von 62 mm und ist mit einer Oberfläche aus verzinktem Stahlblech ausgeführt.
EI₂30 und EI₂90 mit unterschiedlichen Rauchschutzklassen
Das TITAN steht für unterschiedliche brandschutztechnische Anforderungen zur Verfügung. Die Produktunterlagen führen die Klassifizierungen EI₂30 C2 Sa, EI₂30 C2 S200, EI₂90 C2 Sa und EI₂90 C2 S200 auf. Damit sind sowohl Ausführungen mit 30 beziehungsweise 90 Minuten Feuerwiderstand als auch Varianten mit erhöhten Anforderungen an den Rauchschutz möglich.
Die tatsächlich möglichen Torabmessungen und Ausstattungen hängen von der jeweiligen Klassifizierung ab. Insbesondere bei S200-Ausführungen können andere Grenzwerte gelten. Deshalb legen wir die konkrete Torausführung immer anhand der Projektanforderungen und der jeweils maßgeblichen technischen Unterlagen fest.
Flexible Beschläge für unterschiedliche Einbausituationen
Eine besondere Stärke des TITAN ist die Anpassungsfähigkeit der Torblattführung. Abhängig von den vorhandenen Platzverhältnissen kann das Brandschutzsektionaltor mit Normal-, Niedrigsturz-, Hebungs- oder Vertikalbeschlag ausgeführt werden. Bei geringer Höhe oberhalb der Öffnung ist eine Niedrigsturzführung möglich; die Produktunterlagen nennen hierfür je nach Ausführung einen sehr geringen erforderlichen Sturz.
Dadurch kann das TITAN eine interessante Lösung für Öffnungen sein, bei denen seitlich kein ausreichender Abstellbereich für ein Schiebetor vorhanden ist oder die Gebäudetechnik eine konventionelle Torführung erschwert.
Nutzung als Funktionstor
Das TITAN ist nicht ausschließlich für den Verschluss im Brandfall vorgesehen, sondern kann laut Hersteller auch als Funktionstor genutzt werden. Damit lässt sich die Toranlage im normalen Gebäudebetrieb ähnlich wie ein konventionelles Industrietor öffnen und schließen.
Für den Betrieb kommt eine auf das Brandschutzsektionaltor abgestimmte Antriebs-, Steuerungs- und Feststelltechnik zum Einsatz. Die Steuerung verfügt unter anderem über Anschlussmöglichkeiten zur bauseitigen Brandmeldeanlage und potentialfreie Kontakte zur Abfrage von Torzuständen. Bei einem Stromausfall hält eine Akkupufferung das Tor laut Hersteller für mindestens vier Stunden in seiner aktuellen Position, während die brandschutztechnische Ansteuerung weiterhin gewährleistet bleibt.
Je nach Ausführung und Klassifizierung sind weitere Ausstattungen möglich, darunter Verglasungen, Schlupftüren, Abdeckklappen sowie unterschiedliche Bedien- und Steuerungselemente. Auch eine farbliche Beschichtung des Torblattes nach RAL, DB oder NCS ist in den Herstellerunterlagen als Option aufgeführt. Nicht jede Ausstattung lässt sich jedoch mit jeder Feuer- und Rauchschutzklassifizierung kombinieren.
Wir übernehmen die Planung, Lieferung und Montage des Brandschutzsektionaltores TITAN und stimmen die konkrete Ausführung auf die brandschutztechnischen Anforderungen und die vorhandene Gebäudesituation ab. Bereits vor der Bestellung prüfen unsere Techniker die Öffnung und die verfügbaren Platzverhältnisse vor Ort. Dadurch können Beschlagsart, Torabmessungen, Klassifizierung und Ausstattung passend zum jeweiligen Bauvorhaben festgelegt werden.
Lieferung und Montage von Brandschutzsektionaltoren

Die zuverlässige Funktion eines Brandschutzsektionaltores hängt nicht nur von der Auswahl des richtigen Systems, sondern ebenso von der fachgerechten Montage ab. Laufschienen, Torblatt, Antrieb, Steuerung und Sicherheitseinrichtungen müssen entsprechend der vorgesehenen Ausführung montiert und aufeinander abgestimmt werden. Gleichzeitig müssen die konstruktiven Voraussetzungen der Wandöffnung und die vorgesehenen Befestigungspunkte berücksichtigt werden.
Wir übernehmen die Lieferung und Montage von Brandschutzsektionaltoren und begleiten unsere Kunden von der technischen Vorbereitung bis zur betriebsbereiten Toranlage. Vom Aufmaß über einen kostenlosen vor Ort Termin bis zur fachgerechten Montage der Toranlage und elektromechanischen Komponenten sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner rund um das Thema Brandschutztore.
Unsere geschulten und zertifizierten Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrung bei der Montage unterschiedlicher Brandschutztorsysteme und kennen die besonderen Anforderungen großformatiger Feuerschutzabschlüsse.
Montage von Brandschutzsektionaltoren in Berlin und Brandenburg
Insbesondere bei Projekten in Berlin und Brandenburg profitieren unsere Kunden von kurzen Anfahrtswegen und einer direkten Betreuung durch unsere eigenen Fachkräfte. Das erleichtert nicht nur die eigentliche Montage, sondern auch vorherige Baustellentermine, Aufmaße und technische Abstimmungen sowie erforderliche Servicearbeiten nach der Fertigstellung.
Vor Beginn der Montage prüfen wir die für die Toranlage relevanten Gegebenheiten auf der Baustelle. Anschließend werden unter anderem Führungsschienen, Torblattsegmente, Antrieb und Steuerung entsprechend der geplanten Ausführung montiert und eingestellt. Gerade bei Niedrigsturz-, Hebungs- oder anderen an die Gebäudesituation angepassten Laufschienenführungen ist eine präzise Montage entscheidend für den zuverlässigen Betrieb der Anlage.
Erfahrung mit unterschiedlichen Brandschutztorsystemen
Unsere Monteure verfügen über langjährige praktische Erfahrung mit verschiedenen Brandschutztoren und Herstellersystemen. Dadurch betrachten wir ein Brandschutzsektionaltor nicht isoliert, sondern können bereits während der Planung und Montage auf Erfahrungen mit unterschiedlichen Torkonstruktionen und Einbausituationen zurückgreifen.
Das ist insbesondere bei anspruchsvollen Bestandsgebäuden von Vorteil. Nicht jede Wandöffnung bietet ideale Voraussetzungen und häufig müssen vorhandene Bauteile, Installationen oder begrenzte Platzverhältnisse berücksichtigt werden. Unsere Erfahrung hilft dabei, solche Situationen frühzeitig zu erkennen und die geplante Ausführung entsprechend darauf abzustimmen.
Von unserem Standort aus realisieren wir schwerpunktmäßig Brandschutzsektionaltore in Berlin und Brandenburg. Je nach Projektumfang übernehmen wir die Lieferung und Montage entsprechender Toranlagen auch überregional.
Wartung, Instandhaltung und Reparatur von Brandschutzsektionaltoren

Brandschutzsektionaltore sind komplexe Toranlagen, bei denen Torblatt, Laufschienen, Antrieb, Steuerung und Sicherheitseinrichtungen zuverlässig zusammenarbeiten müssen. Damit die Anlage im täglichen Betrieb sicher funktioniert und die vorgesehene Schutzfunktion im Brandfall erhalten bleibt, sind eine regelmäßige Wartung und fachgerechte Instandhaltung erforderlich.
Wir übernehmen die Wartung von Brandschutzsektionaltoren in Berlin und Brandenburg und kontrollieren die für Funktion und Sicherheit relevanten Komponenten der Toranlage. Dazu gehören unter anderem der Zustand des Torblattes und der Führungselemente sowie die Funktion von Antrieb, Steuerung und den vorhandenen Sicherheitseinrichtungen. Besonderes Augenmerk gilt dabei Verschleißerscheinungen, Beschädigungen und Veränderungen, die die sichere Bewegung oder das Schließen des Tores beeinträchtigen können.
Brandschutzsektionaltore werden über eine entsprechende Steuerungs- und Feststelltechnik in das Brandschutzkonzept des Gebäudes eingebunden. So muss auch die Funktionsfähigkeit der elektromechanischen Feststellanlage dauerhaft sichergestellt werden. Weitere Informationen zu den hierfür erforderlichen Arbeiten finden Sie auf unserer Seite zur Wartung von Feststellanlagen.
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FAQ | Fragen und Antworten zu Brandschutzsektionaltoren
Sie haben noch Fragen zum Thema Brandschutzvorhänge? Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir Ihnen an dieser Stelle zusammengefasst und beantwortet. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern telefonisch Rede und Antwort.
Was ist ein Brandschutzsektionaltor?
Ein Brandschutzsektionaltor ist ein Feuerschutzabschluss, dessen Torblatt aus mehreren horizontal miteinander verbundenen Segmenten besteht. Beim Öffnen werden die einzelnen Sektionen über seitliche Laufschienen nach oben geführt. Abhängig von der Beschlagsart kann das Torblatt anschließend unter die Decke beziehungsweise in den Raum umgelenkt werden. Dadurch benötigt ein Brandschutzsektionaltor im Gegensatz zu einem Brandschutzschiebetor keinen großen seitlichen Abstellbereich.
Wann ist ein Brandschutzsektionaltor sinnvoll?
Brandschutzsektionaltore eignen sich besonders für große Wandöffnungen mit begrenzten Platzverhältnissen. Steht seitlich neben der Öffnung nicht genügend Platz für ein Brandschutzschiebetor zur Verfügung, kann das Torblatt eines Sektionaltores nach oben geführt werden. Durch unterschiedliche Laufschienenführungen lässt sich die Toranlage zudem an die vorhandene Sturz- und Deckensituation anpassen.
Welche Feuerwiderstandsklassen sind bei Brandschutzsektionaltoren möglich?
Das von uns eingesetzte Brandschutzsektionaltor TITAN ist mit den Feuerwiderstandsklassen EI₂30 und EI₂90 verfügbar. Damit können je nach Ausführung Feuerwiderstandsdauern von mindestens 30 beziehungsweise 90 Minuten erreicht werden. Welche Klassifizierung erforderlich ist, richtet sich nach den brandschutztechnischen Anforderungen des jeweiligen Bauvorhabens.
Welche Vorteile bietet ein Brandschutzvorhang gegenüber einem Brandschutztor?
Der wesentliche Vorteil liegt in der kompakten und leichten Bauweise. Anstelle eines massiven Torblattes wird ein textiler Behang verwendet, der oberhalb der Öffnung aufgerollt wird. Dadurch wird keine seitliche Abstellfläche benötigt, wie sie beispielsweise für ein Brandschutzschiebetor erforderlich ist.
Brandschutzvorhänge eignen sich deshalb besonders für große Öffnungen, begrenzte Platzverhältnisse und architektonisch anspruchsvolle Bereiche. Je nach System kann das Wellengehäuse sogar innerhalb einer abgehängten Decke angeordnet werden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Brandschutzsektionaltor und einem Brandschutzschiebetor?
Bei einem Brandschutzschiebetor wird das Torblatt seitlich neben der Wandöffnung abgestellt. Dafür muss neben der Öffnung ausreichend freie Wandfläche vorhanden sein. Beim Brandschutzsektionaltor wird das aus einzelnen Segmenten bestehende Torblatt dagegen nach oben geführt und kann anschließend unter die Decke umgelenkt werden. Brandschutzsektionaltore können deshalb eine geeignete Alternative sein, wenn der seitliche Platz für ein Schiebetor fehlt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Brandschutzsektionaltor und einem Brandschutzhubtor?
Ein Brandschutzhubtor fährt mit seinem Torblatt vertikal nach oben und benötigt dafür entsprechend viel freien Raum oberhalb der Öffnung. Beim Sektionaltor können die einzelnen Torblattsegmente dagegen über die Laufschienen umgelenkt werden. Das geöffnete Torblatt kann dadurch beispielsweise unter der Decke beziehungsweise in den Raum geführt werden. Welche Konstruktion geeigneter ist, hängt von den vorhandenen Platzverhältnissen ab.
Können Brandschutzsektionaltore mit einer Schlupftür ausgestattet werden?
Bei bestimmten Ausführungen des TITAN ist eine integrierte Schlupftür möglich. Dadurch können Personen das geschlossene Tor passieren, ohne dass die gesamte Toranlage geöffnet werden muss. Allerdings ist eine Schlupftür nicht mit jeder Klassifizierung kombinierbar. Laut Planungshandbuch ist beispielsweise eine Ausführung mit Schlupftür nicht in Verbindung mit S200 möglich.
Wer montiert und wartet Brandschutzsektionaltore in Berlin und Brandenburg?
Wir übernehmen die Planung, Lieferung, Montage, Wartung und Reparatur von Brandschutzsektionaltoren in Berlin und Brandenburg. Die Montage erfolgt durch unsere geschulten und zertifizierten Mitarbeiter, die über langjährige Erfahrung mit unterschiedlichen Brandschutztorsystemen verfügen. Durch die regional kurzen Anfahrtswege können wir unsere Kunden auch nach der Montage bei Wartungen, Instandsetzungen und Reparaturen betreuen.
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